Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.


 

 

Samstag, 16. März um 20 Uhr:

Fotos:Jojo Ludwig

Tante Ernas Kultur-Picknick (10): Mit UWE BELZ

Wieder einmal hat Tante Erna einen großartigen Künstler aus der Region ausfindig gemacht, den Sänger, Gitarristen, Song-Poeten und Wildnisschulen-Inhaber Uwe Belz.
Seine Musik, die natürlich auch an diesem Abend zu hören sein wird, steht in der Tradition der amerikanischen Songschreiber und Blues-Musiker. Musik-Kritiker namhafter Fachzeitschriften beschreiben seine Musik als "Aus dem Einerlei herausragend, mit filigran leuchtenden Perlen." oder "Im weiten Feld zwischen klassischen amerikanischen Singer/Songwritern und ganz vielen Blues-Einflüssen singt er mit entspannter Stimme über Zwischenmenschliches."
Alle Stücke stammen aus übrigens seiner eigenen Feder und an diesem Abend wird er solche spielen, die deutsche Texte haben.,
In seinen 20ern verließ Uwe Belz das Profilager der Musik und zog in die Wildnis der USA. Dort lebte er ein Jahr lang in einer selbst errichteten Hütte. Zurück in Deutschland gründete er 1999 seine eigene Wildnisschule.

Man kann sich also sowohl in musikalischer als auch in informativer Hinsicht auf einen hochinteressanten Abend freuen.

Wie üblich beim Kultur-Picknick wird Zilli Eschbach etwas Passendes lesen und Hauke Lütjensteen wird in seiner leicht unterkühlt-norddeutschen Art moderieren. Ob denn Tante Erna diesmal endlich anwesend sein wird, wagen wir jedoch nicht zu prophezeien.


 

 

Samstag, 23. März um 20 Uhr:

Foto: Yann Arthus-Bertrand

Kinoabend: HOME

Sie kennen vielleicht diesen Witz, der eigentlich gar nicht witzig ist: Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine den anderen: "Wie geht's?" Meint der andere: "Richtig schlecht, ich habe Homo Sapiens." Sagt der andere: "Mach dir nichts draus, das dauert nicht lange und erledigt sich von selbst."

Als Mitglied der Gattung Homo Sapiens sollten Sie den Film "Home" unbedingt gesehen haben. Er zeigt faszinierende Bilder unserer Erde, zumeist aus der Vogelperspektive, aber auch die Probleme, die besagte Gattung dem Planeten beschert.
Über vier Milliarden Jahre herrschte auf der Erde ein empfindliches, aber stabiles ökologisches Gleichgewicht. Der Mensch hat es geschafft, innerhalb der kurzen Zeitspanne seiner Existenz von weniger als 200.000 Jahren dieses Gleichgewicht bedenklich zu bedrohen.
"Home" ist eine Hommage an die Schönheit der Natur und der Film will gleichzeitig auch ihre Verletzlichkeit zeigen. Mit überwältigend schönen Bildern der Erde - vom tropischen Regenwald über die Arktis bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos - dokumentiert der französische Fotograf und Journalist Yann Arthus-Bertrand wie es um unseren Heimatplaneten steht.

Der Film erschien 2009 und damals wurde prognostiziert, dass wir noch etwa 10 Jahre hätten, um die größten Katastrophen abzuwenden. Wir schreiben nun das Jahr 2019...

Wir zeigen diesen Film wieder und wieder, und wir verlangen nach wie vor für diesen Kinoabend keinen Eintritt, denn wir möchten, dass möglichst viele diesen Film gesehen haben, so wie ihn auch Yann Arthus-Bertrand ohne Copyright zur Veröffentlichung freigegeben hat, damit er möglichst viele Menschen erreicht.

Und wer sich fragt, was man denn nun als Einzelner tun kann, dem sei der Vortrag am 27. März empfohlen:


 

 

Mittwoch, 27. März um 18 Uhr:

Foto:Jojo Ludwig

Vortrag mit Stefan Meisberger und Jennifer Thelen: KARL DER KÄFER WURDE NICHT GEFRAGT

Der Eine oder die Andere kennt vielleicht noch das Lied von Karl dem Käfer, das die Gruppe "Gänsehaut" in den 80ern sang. Eine Gänsehaut kann man auch heutzutage bekommen, wenn man sich die Situation der Insekten, der Vögel und der Welt überhaupt ansieht.

Um der Misere ein klein wenig entgegenzuwirken, findet im Kulturhaus ein Vortrag der "Biologischen Station Euskirchen e.V." zum Thema "Mehr Arten in Garten und Dorf - Lebensräume für Insekten, Vögel und Co." statt.
Das LEADER-Projekt "DorfBioTop!" stellt Maßnahmen für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten und Dorf vor: Der Diplom- Biogeograf Stefan Meisberger führt die Besucher durch einen anschaulichen Vortrag zum Thema Artenvielfalt im Dorf. Dabei wird das Potential unserer Gärten, Häuser und Dorfflächen für die heimische Artenvielfalt vorgestellt. Ferner werden Beispiele für Nisthilfen, Bepflanzungen und weitere Strukturen präsentiert, denn mit wenig Einsatz lassen sich unsere (Vor-) Gärten zu kleinen Naturparadiesen umgestalten.
Literatur und Projektinformationen liegen vor Ort zur Ansicht aus, außerdem steht die Projektleiterin Jennifer Thelen an diesem Abend für Fragen und Ideen zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, von Spenden wird niemand abgehalten.


 

 

Samstag, 6. April um 20 Uhr:

Fotos: Christian Daitche

Kabarett mit Monika Blankenberg: ALTERN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE (Teil 3): JUNG BLEIBEN!

Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, wird die Kabarettistin Monika Blankenberg nun den dritten Teil ihrer Trilogie "Altern ist nichts für Feiglinge" im Kulturhaus präsentieren, diesmal mit dem Untertitel "Jung bleiben!".
Es erwartet Sie ein kabarettistisches Motivationstraining, aus dem Sie gestärkt hervorgehen! Monika Blankenberg, die wortgewaltige Rheinländerin, ist DIE Fachfrau für den gesunden und fröhlichen Alterungsprozess. Sie ist angetreten, um mit unerschütterlichem Optimismus dem gesellschaftlichen Wahnsinn ein Ende zu setzen.
Einen positiven Umgang mit der eigenen Person und mit dem Leben als solches, das ist es, was wir dringend brauchen, unangefochten von all den überzogenen gesellschaftlichen Erwartungen. Leben ist schließlich das, was uns jeden Tag aufs Neue passiert. Mag unsere äußere Schönheit auch vergehen, im Inneren sind und bleiben wir schön.
Lassen Sie sich also von Frau Blankenberg wenden. Kehren wir das Innere nach außen und genießen wir gemeinsam all das Positive, das wir in uns finden. Lachen wir doch einfach über die großen und kleinen Missgeschicke des Lebens.
Kommt auch Ihnen der Optimismus manchmal abhanden? Kein Problem. Dann brauchen Sie genau dieses Programm! Wie bereits von "Altern ist nichts für Feiglinge" Teil 1 und Teil 2 her gewohnt humoristisch, gesellschaftskritisch, politisch und gespickt mit Anekdoten aus dem Alltag. Und zu guter Letzt natürlich auch wieder mit der liebenswerten "Oma Anna", die sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt und in die sich die Kabarettistin auf offener Bühne in Windeseile verwandelt.

Nach diesem Abend gehen Sie gestärkt nach Hause. Sie werden nicht nur Ihre neuen Lachfalten lieben, sondern vor allem sich selbst neu entdecken! Und dann stellen Sie sich vor Ihren Spiegel und sagen laut: "Ich bin das Beste, das mir passieren konnte!".


 

 

Samstag, 25. Mai um 20 Uhr:

Foto: Jonas Steingraeber

Konzert mit HovesMeute: CELTIC ROCK

Sacha Bolz (drums, percussion), Axel Cromberg (guitars), Bastian Dinspel (bass), Michael Haas (vocals), Thomas List (guitars), Lutz Petras (fiddle), Uli Wosnitza (whistles, e-pipes), sind eine Musiker-Meute aus Hove bei Hennef und nennen sich folgerichtig "HovesMeute" (das fehlende Leerzeichen ist ein kleiner Hinweis auf den außergewöhnlichen Musikstil der Gruppe).

Die Formation ist eine Mischung aus jungen und junggebliebenen Musikern, entstanden ist die Band im Rahmen einer Projektarbeit mit häufig wechselnder Besetzung, bis sich letztendlich ein harter Kern bildete und diese Band 2015 gründete.
Der Bandname lässt eigentlich nicht auf die Musikrichtung der 7 Jungs schließen, denn sie spielen modernen "Celtic-Folk-Rock". Die Musik stammt aus den Ländern mit keltischen Wurzeln, wie Irland, Schottland, oder der Bretagne.
Traditionelle Rauf- und Sauflieder, Balladen und Tänze (Jigs und Reels) wurden von der Band "entstaubt" und so arrangiert, dass sie dem modernen Zeitgeist entsprechen. Mittlerweile gehören auch viele eigene Kompositionen zum Repertoire.

Die Musik erzählt von hübschen Frauen, von grünen Hügeln, von Heimweh, von keltischen Druiden und von geschichtsträchtigen Schlachten der Iren und Schotten.

Achtung: Wer dieser "Meute" über den Weg läuft, wird musikalisch eingefangen und von der guten Laune angesteckt, um anschließend mit breitem Grinsen den Heimweg anzutreten!

Und die Betreiber des Kulturhauses werden nach diesem Konzert mit breitem Grinsen den Weg in die Sommerpause antreten.


 

 

Samstag, 5. Oktober um 20 Uhr:

Fotos: Harald Morsch

Kleinkunst mit Erwin Grosche: WIE AUS HEITEREM HIMMEL

Erwin Grosche, Clown und Philosoph, vielfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Paderborner Kulturpreis oder dem Peter-Hille-Literaturpreis, zeigt sein neues Programm.
Mit diesem überrascht der Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen und Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags.
Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen fasziniert und amüsiert er seit mehr als dreißig Jahren sein Publikum. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
Das ist große Wortkunst im besten Sinne des Wortes. Es ist die gottvertrauende Naivität, es ist die Schwäche des Kindes, aus der heraus Grosche die Kraft seiner Nummern entwickelt. Er rührt an, er bringt zum Lachen, zum Nachdenken - und all das auf eine wunderbar leichte Art.

Nun präsentiert er sein neues Kleinkunst-Programm "Wie aus heiterem Himmel" - Gedankenblitze und poetische Niederschläge. Liebenswert, ein Bollwerk literarischer Bonmots, aber so fein mit Selbstironie und Schabernack gewürzt, dass es einfach Freude macht, Erwin Grosche beim Phantasieren beizustehen.
Ihm gelingt wie keinem Zweiten die Verknüpfung alltäglicher Befindlichkeiten mit hintergründig philosophischer Weltbetrachtung. Denn des eingeschworenen Paderborners Glückseligkeiten liegen noch immer in der Welt des Alltags verborgen. Seine Freude an wunderlichen Instrumenten und seine kindliche Experimentierlust scheinen ungebrochen.
So zum Beispiel wenn er den Spannbettbezug gegen das besser gepolsterte Oberbett ausgetauscht hat, damit wie ein dicker Maikäfer über die Bühne stapft und Werbung für die Hausstaubmilbe macht.

Schauen Sie sich diesen Mann an, solange es geht. Er ist ein echter Abenteurer der inneren Welten. Eines Tages könnte er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen.
Und reservieren Sie frühzeitig, denn als er 2017 im Kulturhaus gastierte, war die Vorstellung innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.


 

 

Samstag, 7. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jojo Ludwig

EIfel-Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: ZÖMMERMANNS JUPP, DÄ ARME SCHLUPP

... "und andere Heileits aus der Eifel". So der Untertitel des neuen Kabarettprogramms von Jupp Hammerschmidt.
Da sich das Programm im Entstehungsprozess befindet, gibt es noch keine detaillierte Beschreibung. Nur soviel ist sicher: Zömmermanns Jupp (auch bekannt als Josef, Ehepartner von Maria, aber nicht Vater ihres Kindes, das später einmal den väterlichen Betrieb übernehmen und weitere Wunderdinge vollbringen wird) soll an diesem Abend ganz bestimmt mit einem Eifel-Rap geehrt werden.


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