Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.

 


 

 

Samstag, 13. Januar um 20 Uhr:

Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: NE BASCHTISCH WRACKE WÖNK

Für Nicht-Eifeler: Dieses Programm ist keineswegs ein Schnellkursus für einen selten gesprochenen ungarischen Dialekt, nein, es handelt sich hierbei tatsächlich um eine Variante der deutschen Sprache. Keine Angst also, auch Nicht-Eifeler werden alles verstehen.
Unser Freund Jupp Hammerschmidt, der einzig wahre Eifel-Poet, bemerkt dazu:

Nichts bestimmt das Leben in der Eifel so sehr wie der heftige, ekelhafte, fiese Wind. „Ne baschtisch wracke Wönk“. Der Wind ist so grausam – da musst du dir schon einen „Wrack“ mehr anziehen. Oder auch zwei. Und wenn du das nicht tust, zerbirst es dich. Und „zerbersten“ heißt im Eifeler Platt „baschte“: „Ne baschtisch wracke Wönk“ also.
Als natürlichen Windschutz haben die Eingeborenen dann im Laufe der Jahrtausende bekanntlich hohe Buchenhecken angebaut, beschnitten und liebevoll gepflegt, bis sie schließlich das wurden, was sie heute sind: Das achte Weltwunder.
Der doppelte Überschlag in der Schiffschaukel kommt ebenfalls zur Sprache, auf jeder Kirmes eine herausragende Möglichkeit für einen männlichen Heranwachsenden, den Mädels zu imponieren, vor allem, wenn er beim Überschlag den Halt verlor und in einer 20 Meter entfernten Baumkrone landete – oder auf dem Misthaufen nebenan.
Der „baschtisch wracke Wönk“ dominierte das Leben in der Eifel in allen Belangen – bis hin zur sparsamen Verwendung der Sprache – man wollte diesen ekelhaft fiesen Wind nicht auch noch in den Atemwegen haben.
Die immer wieder zu hörenden hämischen Kommentare über die Folgen der „innerfamiliären Fortpflanzung“ auf engstem Raum hinter den Hecken weist Hammerschmidt klipp und klar zurück – Forschungen haben längst eindeutig nachgewiesen: Die Eifeler waren vom IQ her immer schon in der Lage, einfache Sortierarbeiten zu verrichten, da gibt es keinen Zweifel.
Allerhand „Versenktexte“ fehlen ebenso wenig wie das Poem über den berühmten „Brunnen auf der Triftstraß“, das Franz Schubert so einfühlsam vertonte.
Und wozu es gut war, sich vor der Wallfahrt nach Heimbach die Hosentaschen voll Kaffeebohnen zu stopfen – diese seit Jahrzehnten immer wieder gestellte Frage wird ebenfalls endlich beantwortet.


 

 

Samstag, 20. Januar um 20 Uhr:

Tante Ernas Kultur-Picknick (7) mit MARTINA UNTERHARNSCHEIDT

Tante Erna möchte mit ihrem 7. Kultur-Picknick wieder eine überaus interessante Künstlerin aus Münstereifel präsentieren, nämlich Martina Unterharnscheidt, die sich selbst folgendermaßen beschreibt:
Stoffarchitektin – Kulturschaffende – Flickenspinnerin – Choreografin – Pionierin – Zaunreiterin – Inspirierte – Farbberauschte – Kuratorin – Ideensprudlerin – Träumerin – Netzwerkerin – Knopfsammlerin – Planerin – Weltenbummlerin – Visionärin – Textilkünstlerin.

Textilkunst?
Wer hierbei an Nähen, Sticken oder an Handarbeit im herkömmlichen Sinne denkt, liegt goldrichtig und dennoch völlig daneben. Denn hier geht es nicht um Topflappen oder Socken fürs Weihnachtsfest, sondern um Kunst. Um Kunst, die sich gleichberechtigt neben Gemälden, Skulpturen oder Fotografien in jeder Galerie behaupten kann.
Bei Martina Unterharnscheidts Kreationen sollte man zudem genau hinschauen: Was auf den ersten Blick mitunter wie eine klassische Leinwand daherkommt, ist bei ihr immer ein eigens für dieses Werk konzipierter Untergrund; ein Kunstwerk für sich. Auf diesem Untergrund experimentiert sie mit Farbe, Objekten, Stempel- und Drucktechniken. Somit ist sie wohl die einzige Künstlerin, die ihre Leinwände selbst näht, mit Zierstichen versieht, um genau diese dann unter einem abstrakten Druck verschwinden zu lassen.
Als Kuratorin und Initiatorin von Ausstellungs- und Kunstprojekten bringt sie zudem die Textilkunst seit geraumer Zeit dorthin, wo sie hin gehört: in den Kontext gesellschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzung um Themen und Ideen der Zeit. Ausstellungen ihrer Arbeiten fanden und finden nicht nur deutschlandweit in vielen Galerien statt, sondern unter anderem auch in den USA, in der Schweiz, in Lettland oder Spanien.

Wie immer heißt es bei Tante Ernas Kultur-Picknick auch diesmal: Lieblingsspeise und Lieblingsgetränk darf (und soll!) mitgebracht und während der Veranstaltung zu sich genommen werden. Und wie immer gibt es eine Lesung mit Tante Ernas Nichte Zilli Eschbach sowie das obligatorische Picknick-Lied, das Zilli gemeinsam mit Moderator Hauke Lütjensteen vortragen wird.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, der Austritt aber nicht. Das bedeutet, dass man am Ende des Abends die Arbeit der Künstler angemessen honoriert.
Der Zugang zu dieser Veranstaltung ist ausnahmsweise nicht barrierefrei, sondern kann nur über Treppen erfolgen..


 

 

Samstag, 17. Febuar um 20 Uhr:

Foto: Sterckx/Horstmann

Horizontalmusik mit Nele Sterckx und Uta Horstmann: LIEGEKONZERT

Klang und Stille ergeben einen warmen, sicheren Raum, in dem man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken dürfen da sein und sich auflösen im Fließen der Musik.
Uralte, heilige Instrumente und das feine Gespür für die richtige Melange entführen uns zu unserem Ursprung.

Ein Liegekonzert bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Entspannung und das Lauschen einzulassen. Man kann die Augen schließen und für eine Stunde in eine geführte Meditation eintreten. Ein Erlebnis, das die Seele nährt und auftanken lässt.
Eine Reise durch Klänge und Melodien auf archaischen und klassischen Musikinstrumenten gespielt. Es sind zu hören: Klangschalen, Gong, Flöten, Didgeridoo, Steeldrum, Gitarre, Geige und Stimme. Selbstkomponierte Stücke in Anlehnung an die Klassik sowie erdende und sphärische Klänge und Vocals verweben sich zu einer einzigartigen Entspannungsmusik.

Vom Team des Kulturhauses wird zudem kostenlos Tee angeboten.

Diese Veranstaltung findet im Seminarraum im ersten Stockwerk statt, aus diesem Grund kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barriererfrei.
Da die Teilnehmerzahl stark begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Mitzubringen wären eine (Yoga-) Matte für bequemes Liegen und eine (Woll-) Decke.


 

 

Samstag, 24. Febuar um 20 Uhr:

Foto: Agentur Monsieur Agon

Artistik, Comedy, Jonglage und Zauberei mit Monsieur Agon: ENTERTAINMENT PAR EXCELLENCE

Monsieur Agon gilt seit vielen Jahren als Garant für beste Unterhaltung, er verzaubert immer wieder sein Publikum - ob hier bei uns im Kulturhaus oder auf den anderen großen Varietébühnen der Welt.

Erleben sie Solo-Entertainment von Weltklasse mit aberwitzigen Comedy-Musik-Parodien, intelligenten Moderationen und innovativen Jonglagen.
Doch das Multitalent kann mehr als nur sieben Bälle jonglieren: Monsieur Agon begeistert seine Zuschauer immer mit viel Herz und Humor. Er präsentiert lachend seine Ideen und Charaktere. Als frecher Franzose verwandelt er sich blitzschnell in bekannte Persönlichkeiten, imitiert sie und parodiert sie musikalisch perfekt.
Originellen Humor, intelligenten Wortwitz und abwechslungsreichen Slapstick auf der Höhe der Zeit präsentiert er unwiderstehlich charmant und garantiert nie auf Kosten des Publikums.

Ein Abend mit Entertainment der Spitzenklasse!


 

 

Samstag, 17. März um 20 Uhr:

Tante Ernas Kultur-Picknick (8) mit MANUEL DEPRYCK

Tante Erna hat wieder einmal einen wunderbaren Künstler aufgestöbert: den Song-Poeten und Gitarristen Manuel Depryck. In ihrem achten Kultur-Picknick stellt sie ihn den Zuschauern vor. Sie bittet außerdem darum, dass sich das Publikum ess- und trinkbare Verpflegung mitbringen und zu sich nehmen möge, denn schließlich wäre es sonst kein Picknick.

Manuel Depryck ist ein Musiker mit einer außergewöhnlichen Stimme, gepaart mit einem faszinierend unaufdringlichen, erstklassigen Gitarrenspiel. Schließt man die Augen, fühlt man sich durch seine Musik in eine andere Welt versetzt.
Schon lange von der keltischen Kultur fasziniert, unternahm er zahlreiche Reisen nach Schottland und fand damit einen Ort, der ihn völlig in seinen Bann schlug.
Meist reiste er zu Fuß und mit dem Rucksack, und immer wieder gab es diese besonderen Begegnungen zwischen Menschen, die er in abgelegenen Gegenden unterwegs traf und die viel zu erzählen hatten. Viele dieser Geschichten haben Manuel Depryck zu Liedern inspiriert, in denen er dieses besondere Gefühl des Zusammentreffens, das Erlebte und das eigentlich Unbeschreibliche musikalisch weitergibt. Zwischen seinen Songs erzählt er gern von den dort erlebten Abenteuern, was seinen Konzerten immer eine besondere Note verleiht.
An diesem Abend wird er also Einiges zu berichten haben und dazu natürlich auch einen Querschnitt seines umfangreichen Song-Repertoires präsentieren.
Außerdem gibt es von Tante Ernas Nichte Zilli Eschbach wieder eine passende Lesung (dann auch ohne ihren ansonsten unüberhörbaren rheinischen Akzent) sowie die gewohnt norddeutsch-trockenhumorige Moderation von Tante Ernas Neffen Hauke Lütjensteen.
Und traditionsgemäß singen die beiden dann auch zum Abschluss der Veranstaltung ihr unvermeidliches Picknick-Lied.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei, der Austritt aber nicht. Das bedeutet, dass man nicht vorher, sondern am Ende des Abends die Arbeit der Künstler angemessen honoriert.
Da das Kultur-Picknick im ersten Stockwerk stattfindet, kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Samstag, 12. Mai um 20 Uhr:

Foto: Marcel Krummrich

Klezmer-Konzert mit SHER ON A SHIER

Die Betreiber des Kulturhauses freuen sich sehr, dass sie diese großartige Formation für einen Auftritt verpflichten konnten, denn es gab seitens des Publikums häufig Nachfragen nach einem neuen Klezmer-Konzert. Mit "Sher on a Shier" ist es gelungen, eine der besten Gruppen dieser Musikrichtung zu engagieren.

"Sher on a Shier" ist jiddisch und heißt frei übersetzt "Der nicht endende Tanz".
Paula Sell (Akkordeon), Johannes Paul Gräßer (Geige), Anja Günther (Klarinette) und Sabine Döll (Querflöten und Kontrabass) beherrschen allesamt ihre Instrumente meisterhaft und widmen sich dem unglaublichen Klang der alten Klezmerkapellen Osteuropas. Sie bringen diesen in überraschend neuen Interpretationen auf die Bühne; inspiriert durch die Tradition der Klezmorim entstehen im feinsinnigen und virtuosen Zusammenspiel neue Klangfarben und magische Momente.

"Sher on a Shier" spielten auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland, zum Beispiel beim Euroradio Folk Festival der European Broadcasting Union (EBU), dem Etno Krakow Festival, dem Yiddish Summer in Weimar, dem Festival der 1000 Töne in Augsburg oder dem Internationalen Akkordeonfestival in Wien.

 

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