Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.

 


 

 

Samstag, 21. April um 20 Uhr:

Foto: Yann Arthus-Bertrand

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand: HOME

Sie kennen vielleicht diesen Witz, der eigentlich gar nicht witzig ist: Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine den anderen: "Wie geht's?" Meint der andere: "Richtig schlecht, ich habe Homo Sapiens." Sagt der andere: "Mach dir nichts draus, das dauert nicht lange und erledigt sich von selbst."

Als Mitglied der Gattung Homo Sapiens sollten Sie den Film "Home" unbedingt gesehen haben. Er zeigt faszinierende Bilder unserer Erde, zumeist aus der Vogelperspektive, aber auch die Probleme, die besagte Gattung dem Planeten beschert.
Über vier Milliarden Jahre herrschte auf der Erde ein empfindliches, aber stabiles ökologisches Gleichgewicht. Der Mensch hat es geschafft, innerhalb der kurzen Zeitspanne seiner Existenz von weniger als 200.000 Jahren dieses Gleichgewicht bedenklich zu bedrohen.
"Home" ist eine Hommage an die Schönheit der Natur und der Film will gleichzeitig auch ihre Verletzlichkeit zeigen. Mit überwältigend schönen Bildern der Erde - vom tropischen Regenwald über die Arktis bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos - dokumentiert der französische Fotograf und Journalist Yann Arthus-Bertrand wie es um unseren Heimatplaneten steht.

Der Film erschien 2009 und damals wurde prognostiziert, dass wir noch etwa 10 Jahre hätten, um die größten Katastrophen abzuwenden. Wir schreiben nun das Jahr 2018 und viele von uns haben Kinder und Enkelkinder ...

Wir verlangen für diesen Kinoabend keinen Eintritt, denn wir möchten, dass möglichst viele diesen Film gesehen haben, so wie ihn auch Yann Arthus-Bertrand ohne Copyright zur Veröffentlichung freigegeben hat, damit er möglichst viele Menschen erreicht.
Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl aber trotzdem erforderlich.


 

 

Freitag, 4. Mai um 20 Uhr:

Foto: Sterckx/Horstmann

Horizontalmusik mit Nele Sterckx und Uta Horstmann: LIEGEKONZERT

Da das erste Liegekonzert im Februar schnellstens ausgebucht war, bieten wir hiermit eine weitere Möglichkeit, an diesem außergewöhnlichen Erlebnis teilhaben zu können.

Klang und Stille ergeben einen warmen, sicheren Raum, in dem man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken dürfen da sein und sich auflösen im Fließen der Musik.
Uralte, heilige Instrumente und das feine Gespür für die richtige Melange entführen uns zu unserem Ursprung.

Ein Liegekonzert bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Entspannung und das Lauschen einzulassen. Man kann die Augen schließen und für eine Stunde in eine geführte Meditation eintreten. Ein Erlebnis, das die Seele nährt und auftanken lässt.
Eine Reise durch Klänge und Melodien auf archaischen und klassischen Musikinstrumenten gespielt. Es sind zu hören: Klangschalen, Gong, Flöten, Didgeridoo, Steeldrum, Gitarre, Geige und Stimme. Selbstkomponierte Stücke in Anlehnung an die Klassik sowie erdende und sphärische Klänge und Vocals verweben sich zu einer einzigartigen Entspannungsmusik.

Diese Veranstaltung findet im Seminarraum im ersten Stockwerk statt, aus diesem Grund kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barriererfrei.
Da die Teilnehmerzahl stark begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Mitzubringen wären eine (Yoga-) Matte für bequemes Liegen und eine (Woll-) Decke.

 

 

Samstag, 5. Mai um 20 Uhr:

Foto: Agentur Gerd Normann

Ehe-Kabarett mit Gerd Normann: WILLI UND LISBETH ZERREDEN IHR FRÜHSTÜCKSEI

Bei Gerd Normanns Ehekabarett-Programm, dessen Figuren irgendwo zwischen Loriot und Ekel Alfred angelegt sind, handelt es sich um eine Sammlung skurriler Alltagsgespräche eines fiktiven, älteren Ehepaares. Die beiden heißen Willi und Lisbeth und sind seit über 40 Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet.
Sie nörgeln aneinander herum, halten zusammen wie Pech und Schwefel und versuchen, die immer schneller werdende Welt in ihrem Sinne umzudeuten.
Sie kennen keine Tabus.
Sie reden über Brustbehaarung bei Frauen, verschleierte Preiserhöhung, Revolution an der Registrierkasse, die Liebe im Alter oder aneinander vorbei.
Willi und Lisbeth bringen den Ehealltag pointiert auf den Punkt. Ausgestattet mit großem Sprachwitz und bestechender Beobachtungsgabe bereiten sie die großen und kleinen Themen der Welt auf und drehen sie auf links.

Ein Programm für Ehepaare und solche, die es waren, werden wollen oder lieber ins Kabarett gehen. Singles sind willkommen.


 

 

Samstag, 12. Mai um 20 Uhr:

Foto: Marcel Krummrich

Klezmer-Konzert mit SHER ON A SHIER

Die Betreiber des Kulturhauses freuen sich sehr, dass sie diese großartige Formation für einen Auftritt verpflichten konnten, denn es gab seitens des Publikums häufig Nachfragen nach einem neuen Klezmer-Konzert. Mit "Sher on a Shier" ist es gelungen, eine der besten Gruppen dieser Musikrichtung zu engagieren.

"Sher on a Shier" ist jiddisch und heißt frei übersetzt "Der nicht endende Tanz".
Paula Sell (Akkordeon), Johannes Paul Gräßer (Geige), Anja Günther (Klarinette) und Sabine Döll (Querflöten und Kontrabass) beherrschen allesamt ihre Instrumente meisterhaft und widmen sich dem unglaublichen Klang der alten Klezmerkapellen Osteuropas. Sie bringen diesen in überraschend neuen Interpretationen auf die Bühne; inspiriert durch die Tradition der Klezmorim entstehen im feinsinnigen und virtuosen Zusammenspiel neue Klangfarben und magische Momente.

"Sher on a Shier" spielten auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland, zum Beispiel beim Euroradio Folk Festival der European Broadcasting Union (EBU), dem Etno Krakow Festival, dem Yiddish Summer in Weimar, dem Festival der 1000 Töne in Augsburg oder dem Internationalen Akkordeonfestival in Wien.


 

 

Samstag, 26. Mai um 20 Uhr:

Tante Ernas Kultur-Picknick (9) mit KARL ROBERZ

Tante Erna hat mit Karl Roberz einen weiteren hochinteressanten Künstler aus Münstereifel ausfindig gemacht und stellt ihn im Kultuhaus den Zuschauern vor. Sie bittet außerdem darum, dass sich das Publikum ess- und trinkbare Verpflegung mitbringen und während der Veranstaltung zu sich nehmen möge, denn das sei schließlich neben gemütlichem Beisammensein und vielfältigem Kulturgenuss der Sinn ihres Kultur-Picknicks. Wer meint, dass zu einem zünftigen Picknick auch Mücken, Ameisen oder Zecken gehören, muss diese selbst mitbringen, denn im Kulturhaus sind keine vorhanden.

Karl Roberz ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Seit über 40 Jahren schreibt er für seine Theatertruppe "Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde" Stücke und Sketche, führt Regie und steht als Schauspieler auf der Bühne. Auch hat er unter der Regie von Christoph Schlingensief 1978 in einem Film mitgespielt und in dieser Rolle hat er Tante Erna schon damals sehr beeindruckt.
Man kann sich vorstellen, dass Karl Roberz einige amüsante Anekdoten aus seiner langjährigen Bühnentätigkeit zu erzählen weiß und sicher wird er auch den einen oder anderen Sketch in Eifeler Mundart vortragen. Ein unterhaltsamer Abend ist auf jeden Fall garantiert.
Außerdem gibt es von Tante Ernas quirliger Nichte Zilli Eschbach wieder eine passende Lesung (dann auch ohne ihren ansonsten unüberhörbaren rheinischen Akzent) sowie die trockenhumorige Moderation von Tante Ernas norddeutschem Neffen Hauke Lütjensteen. Und natürlich singen die beiden dann auch zum Abschluss der Veranstaltung ihr obligatorisches Picknick-Lied, passend zum Künstler und zu seiner Tätigkeit.

Der Eintritt ist wie immer frei, der Austritt jedoch nicht. Das bedeutet, dass man nicht vorher, sondern am Ende der Veranstaltung den Abend und die Arbeit der Künstler angemessen honorieren möge.

Das Kultur-Picknick findet im ersten Stockwerk statt, daher kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Samstag, 22. September um 20 Uhr:

Foto:Jupp Hammerschmidt

PREMIERE
Eifel-Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: DAS KLÜMPCHENSGLAS

Jupp Hammerschmidt, der einzig wahre Eifel-Poet, ist ein immer wieder gern gesehener Gast im Kulturhaus, gern gesehen vom Publikum und ganz besonders gern gesehen von uns.
An diesem Abend feiern wir mit ihm die Premiere seines neuen Programms.

Das Klümpchensglas war früher in der Fastenzeit ein Muss für jedes Eifeler Kind.
Ab Aschermittwoch füllte sich das Glas peu à peu hauptsächlich mit diesen roten Himbeerklümpchen, die es zum Beispiel beim Bäcker gab. Am Karsamstagmittag durfte man sich über den Inhalt hermachen, Ostersonntag war das Gefäß ratzeputz leer, der Magen zum Platzen voll.

Nicht das einzige Thema, über das Jupp Hammerschmidt in seinem neuen Programm zu berichten weiß. Die Vorliebe des Eifelers für den Alkohol hat Giuseppe Verdi, der bekanntlich als "Verdis Jupp" seinerzeit in der Nähe von "Kaiser Karls Bettstatt" in Mützenich ein Ferienhäuschen besaß, in seinem berühmten "Trinklied" besungen: "Der Eifler trinkt gern, und der Eifler trinkt viel", das in Verdis Eifel-Oper "Schlaraffiata" Eingang gefunden hat.

Hammerschmidt trägt sein Gedicht über die Entstehung des Brots vor, genauso wie einige seiner beliebten, tiefgründigen "Versenktexte". Und in der "guten alten Zeit", als das Leben in der Eifel sogar noch in ordnunger war als heute, bevölkerten im Sommer ja auch noch jede Menge Schwalben die Speicher der Häuser. Eine herrliche Zeit! Eine Epoche, nach der sich heute viele zurücksehnen.
Leider vergeblich.

Dass der Eifeler einen ganz speziellen Humor sein eigen nennt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Für alle Fälle hält Jupp Hammerschmidt einige anschauliche Beispiele parat. Und wenn die Eifeler Bauersfrau der Nachbarin auf dem Bürgersteig von ihren Krankheiten und deren Behandlungen erzählte, hatte das einen sehr speziellen Charme.

Theodor Fontanes ergreifende Ballade über "Herrn von Zwieback zu Zwieback emm Eifellank" trägt Jupp in der ebenso authentischen wie mitreißenden Erstfassung in Eifeler Platt vor. Und sogar Pater Leppich, Jesuiten-Pater und Pop-Star in Personal-Union, das "Maschinengewehr Gottes", lässt er für ein paar packende Momente auferstehen.

Dies alles und noch vieles mehr - in Jupps neuem Programm: "Das Klümpchensglas".


 

 

Samstag, 3. November um 20 Uhr:

Foto:Thorsten Heinze

Theater ohne Worte mit der Compagnie Bodecker & Neander: DÉJÀ-VU?

Déjà-vu (für Nicht-Franzosen: "schon einmal gesehen / erlebt") … das kann nicht sein, denn wir erleben einen Abend mit vollkommen neuen Episoden der beiden tragikomischen Figuren, mit denen Bodecker und Neander seit über 20 Jahren weltweit die großen Häuser füllen. Dieses Theater darf nicht nur ins Auge gehen – es muss! – um dann Herz und Zwerchfell zu erreichen.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Weltklasse-Künstler, die ehemaligen Bühnenpartner von Marcel Marceau, trotz ihres übervollen Terminkalenders erneut für unser Haus engagieren konnten.
Im Jahr 2016 sorgten sie bereits für ein ausverkauftes Haus und ein überschwänglich begeistertes Publikum, das sie mit stehenden Ovationen feierte.

Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Israel, Kolumbien, Luxemburg, Macao, Mexiko, Niederlande, Peru, Polen, Schweden, Schweiz, Taiwan, Türkei, Uruguay, USA, Venezuela ... und nun wieder Bad Münstereifel: Mit ihrem visuellen Theater fasziniert die Compagnie Bodecker & Neander Presse und Publikum auf der ganzen Welt.

Wolfram von Bodecker und Alexander Neander lernten sich während des Studiums bei Marcel Marceau in Paris kennen. Die beiden haben seine legendäre Schule durchlaufen und nach Welttourneen als seine Bühnenpartner ihr eigenes Duo gegründet.
Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Magie, feinstem Humor, optischen Illusionen, Emotionen und Musik reißen Bodecker und Neander zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Ohne Worte und fast ohne Requisiten verzaubern sie ihr Publikum. Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah.
Was sie auf der Bühne zeigen ist stummes Theater, das von der Kunst lebt, Mimenspiel und Bewegung gekonnt miteinander zu Clownerie, Slapstick, Körpertheater und Tanz zu verbinden, aber auch Elemente der Laterna Magica, des Films und des Schwarzen Theaters zu integrieren.
Dabei hält sich ihre Kunst sich an keine Gattungsgrenze. Die Geschichten sind heiter, vergnüglich, besinnlich, tragisch.

Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit.


 

 

Samstag, 8. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jo Titze

Weltmusik--Konzert mit Sedaa: NEW WAYS

Wenn Sie beim Stichwort "Mongolisches Hackbrett" ein fernöstliches Metzgerei-Zubehör vermuten oder glauben, dass eine "Pferdekopf-Geige" ein Streichinstrument ist, das bei Galopprennen zum Einsatz kommt, dann sollten Sie sich vielleicht einmal dieses Konzert anhören und ansehen. Wenn Sie aber wissen sollten, dass es sich um klassische mongolische Musikinstrumente handelt, dann werden Sie vielleicht ohnehin zu diesem Konzert kommen wollen.
Denn die Gelegenheit, eine Aufführung wie diese in Münstereifel präsentiert zu bekommen, ist äußerst selten, soviel ist sicher.

Die mongolisch-persische Formation "Sedaa" verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Sie wurden in der ganzen Welt begeistert gefeiert, zum Beispiel in China, Kolumbien, Usbekistan, den Niederlanden, Polen, Finnland, der Ukraine, Italien oder Tschechien, häufig verbunden mit Auszeichnungen und Preisen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu "Das weinende Kamel") und Naraa Naranbaatar sowie der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge, erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und Kehlgesang sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

Ein absolut sehens- und vor allem hörenswertes Konzert!


 

 

Samstag, 9. Februar um 20 Uhr:

Foto:Jochen Manz

Kabarett mit Robert Griess: HAUPTSACHE, ES KNALLT !

Robert Griess ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Autor, der regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV ist. Er organisiert das bundesweit erfolgreiche "Schlachtplatte"-Ensemble und ist künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Seine Texte werden von zahlreichen Kollegen gespielt, unter anderem schrieb er an mehreren Programmen von Simone Solga, der "Distel", dem "Düsseldorfer Kommödchen" oder der "Leipziger Pfeffermühle" mit. Ebenso fürs Fernsehen, etwa für "Käpt'n Blaubär" oder Dieter Hallervorden.
2012 erschien sein Roman "Stappers Revolte" bei Random House. Im Herbst 2017 folgte im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag die Abrechnung mit seiner Heimatstadt: "Köln - satirisches Handgepäck".

Griess gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Programm lässt er es knallen - und wie!
Der Kabarettist zündet Pointen, Gags und Sketche über die Widersprüche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, auf dass kein Auge trocken bleibt. Robert Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab - mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charakter-Eigenschaften gelten, sondern Gier und Egoismus. Dabei schreckt er vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zum Lachen zu bringen.

Wieso sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne, lassen sich aber auf Charity-Bällen als Menschenfreunde feiern? Weshalb bekommen Manager Bonus-Zahlungen, Krankenschwestern jedoch nicht? Warum geht es beim Sparen immer nur um Renten und Löhne, aber nie um Vermögenssteuern? Steht "BWL" wirklich als Abkürzung für: "Bescheißen wir Leute"?

Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor.
Und dann ist da noch sein großes Weltendrama im Heiner-Müller-Schlingensief-Stil - sowas hat das Kabarett auch noch nicht gesehen. Griess lässt kein Thema aus und hat die Lacher immer auf seiner Seite.

Ein überbordendes "Triple-A"-Kabarett, voll schrägen Humors und mit klarer politischer Haltung: Abgefahren, aktuell und aberwitzig.

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