Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.


 

 

Samstag, 15. September um 20 Uhr (in der Stiftskirche Bad Münstereifel):

Foto: Werner Brandt

Konzert mit dem Avram-Ensemble: KLANGBRÜCKEN ZWISCHEN DEN KULTUREN -
BAD MÜNSTEREIFEL SETZT EIN ZEICHEN

Juden sind Wucherer.
Moslems sind Terroristen.
Christen verbrennen Hexen.

Schön, dass es derartige Vorurteile nicht mehr gibt. Oder?
Dass Vorurteile und Religions-Fanatismus immer wieder zu Kriegen und Leid geführt haben, ist hinreichend bekannt. Kann man ein Zeichen setzen, dass es auch anders geht, dass verschiedene Religionen und Kulturen unter einem Dach zusammen leben können, dass es keine "richtige" oder "falsche" Religion gibt?
Man kann.
Wir können.
Wir in Bad Münstereifel können.
Wir tun dies mit einem Konzert des Avram-Ensembles.

Denn genau darum geht es dem Avram Ensemble: Zu zeigen, dass alle Religionen friedlich miteinander auskommen können und dass man Grenzen abbauen statt aufbauen sollte.

Die Sängerin Schirin Partowi (bekannt als die Gesangsstimme im Kinofilm „Der Medicus“) hat virtuose Künstler um sich versammelt, um gemeinsam Texte und Musik aus unterschiedlichen Religions- und Kulturbereichen zu Gehör zu bringen. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als „Klangbrücken zwischen den Kulturen“.
In Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde Sankt Chrysanthus und Daria und unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian veranstalten wir dieses Ausnahme-Konzert. Es liegt uns besonders am Herzen, denn das Anliegen der Musiker ist auch unseres. Auch wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen aller Religionen die gemeinsamen Ursprünge ihres Glaubens erkennen mögen und aufeinander zugehen, statt sich mit Misstrauen und Ablehnung zu begegnen und abzuschotten.
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Es freut uns sehr, dass wir Herrn Pfarrer Christian Hermanns und Herrn Andreas Schramek dafür gewinnen konnten, die Stiftskirche zur Verfügung zu stellen. Denn wir können uns keinen geeigneteren Ort in Bad Münstereifel vorstellen, an dem ein solches Konzert stattfinden sollte, und dies betrifft sowohl die Akustik als auch das Ambiente und vor allem das Zeichen, das durch eine solche Veranstaltung an genau diesem Ort gesetzt wird.

Eine große Zahl von Förderern und Unterstützern denkt genauso und hat es durch ihre Hilfe ermöglicht, dass wir dieses Konzert durchführen können:

Regionale Kulturpolitik NRW
Kultur- und Sportstiftung der Kreissparkasse Euskirchen
1 theater für Bad Münstereifel e.V.
Engels shoes & accessoires, Katja & Rolf Engels (Münstereifel)
Hotel und Restaurant Schäfer, Volker Schäfer (Schuld)
Optik und Hörakustik, Alex Schlierf (Münstereifel)
Mütters Buchhandlung am Markt, Josef Mütter (Münstereifel)
Goldschmiede Palm, Ursula Palm-Zumbé (Münstereifel)
Koenigs Herrenmode, André Koenigs (Münstereifel)
Kleine Eiszeit, Dagmar Bartsch-Hannes (Münstereifel)
Tee-Traum, Ulrike Kauder (Euskirchen)
Grass Natur, Carola & Winfried Grass (Münstereifel)
Bottega concept store, Miriam Nölkensmeier (Münstereifel)
Steuerbüro Grömping -Waasem, Marie-Luise Grömping-Waasem & Rainer Waasem (Münstereifel)

All diesen Sponsoren sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus!

Mehr über das Avram Ensemble kann man in einem Artikel der Zeitschrift "A tempo" erfahren, den man über diesen Klick erreicht.


 

 

Samstag, 22. September um 20 Uhr:

PREMIERE
Eifel-Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: DAS KLÜMPCHENSGLAS

Jupp Hammerschmidt, der einzig wahre Eifel-Poet, ist ein immer wieder gern gesehener Gast im Kulturhaus, gern gesehen vom Publikum und ganz besonders gern gesehen von uns.
An diesem Abend feiern wir mit ihm die Premiere seines neuen Programms.

Das Klümpchensglas war früher in der Fastenzeit ein Muss für jedes Eifeler Kind.
Ab Aschermittwoch füllte sich das Glas peu à peu hauptsächlich mit diesen roten Himbeerklümpchen, die es zum Beispiel beim Bäcker gab. Am Karsamstagmittag durfte man sich über den Inhalt hermachen, Ostersonntag war das Gefäß ratzeputz leer, der Magen zum Platzen voll.

Nicht das einzige Thema, über das Jupp Hammerschmidt in seinem neuen Programm zu berichten weiß. Die Vorliebe des Eifelers für den Alkohol hat Giuseppe Verdi, der bekanntlich als "Verdis Jupp" seinerzeit in der Nähe von "Kaiser Karls Bettstatt" in Mützenich ein Ferienhäuschen besaß, in seinem berühmten "Trinklied" besungen: "Der Eifler trinkt gern, und der Eifler trinkt viel", das in Verdis Eifel-Oper "Schlaraffiata" Eingang gefunden hat.

Hammerschmidt trägt sein Gedicht über die Entstehung des Brots vor, genauso wie einige seiner beliebten, tiefgründigen "Versenktexte". Und in der "guten alten Zeit", als das Leben in der Eifel sogar noch in ordnunger war als heute, bevölkerten im Sommer ja auch noch jede Menge Schwalben die Speicher der Häuser. Eine herrliche Zeit! Eine Epoche, nach der sich heute viele zurücksehnen.
Leider vergeblich.

Dass der Eifeler einen ganz speziellen Humor sein eigen nennt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Für alle Fälle hält Jupp Hammerschmidt einige anschauliche Beispiele parat. Und wenn die Eifeler Bauersfrau der Nachbarin auf dem Bürgersteig von ihren Krankheiten und deren Behandlungen erzählte, hatte das einen sehr speziellen Charme.

Theodor Fontanes ergreifende Ballade über "Herrn von Zwieback zu Zwieback emm Eifellank" trägt Jupp in der ebenso authentischen wie mitreißenden Erstfassung in Eifeler Platt vor. Und sogar Pater Leppich, Jesuiten-Pater und Pop-Star in Personal-Union, das "Maschinengewehr Gottes", lässt er für ein paar packende Momente auferstehen.

Dies alles und noch vieles mehr - in Jupps neuem Programm: "Das Klümpchensglas".


 

 

Samstag, 27. Oktober um 20 Uhr:

Zwei Einakter der Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde:
FRITZ HÄTT JEBUURTSDAACH und EN FEIN FAMELECH

Das Volkstheater-Ensemble "Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde" besteht schon seit fast 20 Jahren und hat mit den Stücken aus der Feder ihres Leiters Karl Roberz es immer bestens verstanden, das Publikum zum Lachen zu bringen. Selbst wenn man des Eifeler Dialektes nicht mächtig ist (was man aber besser sein sollte), überzeugen allein schon die Situationskomik und die Aktionen der Schauspieler/innen.
Sie schaffen es mühelos, die Lachmuskeln des Publikums im Zehn-Sekunden-Rhythmus zu fordern und füllen auch größere Säle mit ihren Programmen.

Das dürfte auch für ihre beiden Einakter gelten, die sie an diesem Abend im Kulturhaus aufführen werden.

Fritz hätt Jebuurtsdaach:
Die gemütliche Familienfeier der Proletenfamilie Schmitz, die versehentlich in ein vornehmes Restaurant einfällt, endet durch aufkommende Familienstreitigkeiten in einem Chaos. Der Kellner, redlich bemüht, die Contenance und die hochdeutsche Sprache zu wahren, hat am Ende das Nachsehen, was nicht nur die Rechnung betrifft, sondern auch etliche Teile des Silberbestecks.

Und damit man sich nicht sieben neue Namen merken muss, haben die Mitglieder der nächsten Familie dieselben Namen, wie die der vorigen. Auch durch derartige kleine Details zeigt sich der verschmitzte Humor von Karl Roberz und dem Ensemble.

En fein Famelech:
Dass Hein und Paul, Mitglieder der "feinen Famelech" ab und zu auf Diebeszug gehen, stört niemanden. Als Paul aber den örtlichen Pfarrer bestiehlt, ist die Aufregung groß. Was tun mit dem Diebesgut, behalten oder zurück geben? Hier gehen die Meinungen auseinander, bis Fritz, das Familienoberhaupt, ein Machtwort spricht.



 

 

Samstag, 3. November um 20 Uhr:

Foto:Thorsten Heinze

Theater ohne Worte mit der Compagnie Bodecker & Neander: DÉJÀ-VU?

Déjà-vu (für Nicht-Franzosen: "schon einmal gesehen / erlebt") … das kann nicht sein, denn wir erleben einen Abend mit vollkommen neuen Episoden der beiden tragikomischen Figuren, mit denen Bodecker und Neander seit über 20 Jahren weltweit die großen Häuser füllen. Dieses Theater darf nicht nur ins Auge gehen – es muss! – um dann Herz und Zwerchfell zu erreichen.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Weltklasse-Künstler, die ehemaligen Bühnenpartner von Marcel Marceau, trotz ihres übervollen Terminkalenders erneut für unser Haus engagieren konnten.
Im Jahr 2016 sorgten sie bereits für ein ausverkauftes Haus und ein überschwänglich begeistertes Publikum, das sie mit stehenden Ovationen feierte.

Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Israel, Kolumbien, Luxemburg, Macao, Mexiko, Niederlande, Peru, Polen, Schweden, Schweiz, Taiwan, Türkei, Uruguay, USA, Venezuela ... und nun wieder Bad Münstereifel: Mit ihrem visuellen Theater fasziniert die Compagnie Bodecker & Neander Presse und Publikum auf der ganzen Welt.

Wolfram von Bodecker und Alexander Neander lernten sich während des Studiums bei Marcel Marceau in Paris kennen. Die beiden haben seine legendäre Schule durchlaufen und nach Welttourneen als seine Bühnenpartner ihr eigenes Duo gegründet.
Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Magie, feinstem Humor, optischen Illusionen, Emotionen und Musik reißen Bodecker und Neander zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Ohne Worte und fast ohne Requisiten verzaubern sie ihr Publikum. Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah.
Was sie auf der Bühne zeigen ist stummes Theater, das von der Kunst lebt, Mimenspiel und Bewegung gekonnt miteinander zu Clownerie, Slapstick, Körpertheater und Tanz zu verbinden, aber auch Elemente der Laterna Magica, des Films und des Schwarzen Theaters zu integrieren.
Dabei hält sich ihre Kunst sich an keine Gattungsgrenze. Die Geschichten sind heiter, vergnüglich, besinnlich, tragisch.

Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit.


 

 

Sonntag, 4. November um 16:30 Uhr:

Christiane Remmert liest aus dem "Buch für die Stadt": VIENNA

In Kooperation mit „Mütters Buchhandlung am Markt“ veranstaltet das Kulturhaus eine Lesung mit der Schauspielerin und professionellen Sprecherin Christiane Remmert. Dazu wird den Gästen Kaffee und Apfelstrudel gereicht, dem Lieblingsessen von Tante Gustl, einer ebenso tragischen wie komischen Figur aus dem Roman "Vienna" von Eva Menasse.

Selbstverständlich kann das Buch an diesem Nachmittag auch erworben werden, hierzu gestaltet die Buchhandlung "Mütters" einen Büchertisch.

Der Eintritt beträgt wie immer 19,- Euro, ist aber für Mitglieder des Fördervereins "1 theater für Bad Münstereifel e.V." kostenlos.
Wer kein Fördermitglied ist, sich aber trotzdem weder eine ausgezeichnete Lesung noch Kaffee und Apfelstrudel entgehen lassen will, kann direkt an der Tageskasse noch schnell dem Verein beitreten. Der Mindest-Jahresbeitrag ist sogar noch günstiger als der reguläre Eintrittspreis und die Beitrittserklärungen liegen bereit, ebenso ein Kugelschreiber. Nur Adresse und IBAN muss man selbst eintragen, Datenschutz gemäß DSGVO ist garantiert. :-)

Da diese Veranstaltung im ersten Stockwerk des Kulturhauses stattfindet, kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist deshalb ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Samstag, 17. November um 20 Uhr:

Foto:Häzzblood

Konzert mit Herz, Rhythmus und Gefühl: HÄZZBLOOD

Die Formation "Häzzblood" sind elf singende Männer und eine Frau am Piano. Gegründet im Frühjahr 2010 haben sie mittlerweile über 60 Lieder der verschiedensten Stilarten im Repertoire. Ihr Proberaum ist eine Scheune in der Mutscheid, man hört sie kilometerweit.
Unter der musikalischen Leitung von Marietheres Görgen, die als Korrepetitorin an der Musikhochschule Köln, als Inspizientin an der Oper Bonn und als Gesangslehrerin arbeitet, entstand ein Programm aus den verschiedensten Musikgenres: Mundartlieder, Schlagerschnulzen, Pop- und Rocksongs, klassische Lieder, Volkslieder oder geistliche Lieder.
Ihr Motto lautet "Mit Herz, Rhythmus und viel Gefühl", und sie arbeiten ausschließlich akustisch. Jeder ist Solist an seinem Platz, alle zusammen sind ein Klangkörper. Die Musik soll sie betreffen, sie stöbern genüsslich im Repertoire, forschen sich durch die Stile, probieren und kombinieren frech. Dabei ist das Klavier die rhythmische und harmonische Stütze des Gesangs.


 

 

Samstag, 24. November um 20 Uhr:

Foto:Horstmann / Sterckx

Horizontalmusik mit Uta Horstmann und Nele Sterckx: LIEGEKONZERT

Nachdem die beiden ersten Liegekonzerte schnellstens ausgebucht waren, freut es uns sehr, dass die beiden Künstlerinnen erneut ein Liegekonzert gestalten werden.
Wieder kann man sich dabei bestens erholen und entspannen und die Musiktherapeutinnen und Musikerinnen Uta Horstmann und Nele Sterckx verwöhnen die Gäste mit "Horizontalmusik". Man sitzt also nicht auf Stühlen, wie sonst üblich bei Konzerten, sondern kann sich entspannt hinlegen und lauschen.
Klang und Stille ergeben einen warmen, sicheren Raum, in dem man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken dürfen da sein und sich auflösen im Fließen der Musik. Uralte, heilige Instrumente und das feine Gespür für die richtige Melange entführen uns zu unserem Ursprung. Ein Liegekonzert bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Entspannung und das Lauschen einzulassen. Man kann die Augen schließen und für eine Stunde in eine geführte Meditation eintreten. Ein Erlebnis, das die Seele nährt und auftanken lässt.
Auf einer Reise durch Klänge und Melodien auf archaischen und klassischen Musikinstrumenten sind zu hören: Klangschalen, Gong, Flöten, Didgeridoo, Steeldrum, Gitarre, Geige und Stimme. Selbstkomponierte Stücke in Anlehnung an die Klassik sowie erdende und sphärische Klänge und Vocals verweben sich zu einer einzigartigen Entspannungsmusik.

Mitzubringen wären eine (Yoga-) Matte für bequemes Liegen und eine (Woll-) Decke. Diese Veranstaltung findet im Seminarraum im ersten Stockwerk statt, aus diesem Grund kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Samstag, 8. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jo Titze

Weltmusik--Konzert mit Sedaa: NEW WAYS

Wenn Sie beim Stichwort "Mongolisches Hackbrett" ein fernöstliches Metzgerei-Zubehör vermuten oder glauben, dass eine "Pferdekopf-Geige" ein Streichinstrument ist, das bei Galopprennen zum Einsatz kommt, dann sollten Sie sich vielleicht einmal dieses Konzert anhören und ansehen. Wenn Sie aber wissen sollten, dass es sich um klassische mongolische Musikinstrumente handelt, dann werden Sie vielleicht ohnehin zu diesem Konzert kommen wollen.
Denn die Gelegenheit, eine Aufführung wie diese in Münstereifel präsentiert zu bekommen, ist äußerst selten, soviel ist sicher.

Die mongolisch-persische Formation "Sedaa" verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Sie wurden in der ganzen Welt begeistert gefeiert, zum Beispiel in China, Kolumbien, Usbekistan, den Niederlanden, Polen, Finnland, der Ukraine, Italien oder Tschechien, häufig verbunden mit Auszeichnungen und Preisen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu "Das weinende Kamel") und Naraa Naranbaatar sowie der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge, erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und Kehlgesang sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

Ein absolut sehens- und vor allem hörenswertes Konzert!


 

 

Samstag, 9. Februar um 20 Uhr:

Foto:Jochen Manz

Kabarett mit Robert Griess: HAUPTSACHE, ES KNALLT !

Robert Griess ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Autor, der regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV ist. Er organisiert das bundesweit erfolgreiche "Schlachtplatte"-Ensemble und ist künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Seine Texte werden von zahlreichen Kollegen gespielt, unter anderem schrieb er an mehreren Programmen von Simone Solga, der "Distel", dem "Düsseldorfer Kommödchen" oder der "Leipziger Pfeffermühle" mit. Ebenso fürs Fernsehen, etwa für "Käpt'n Blaubär" oder Dieter Hallervorden.
2012 erschien sein Roman "Stappers Revolte" bei Random House. Im Herbst 2017 folgte im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag die Abrechnung mit seiner Heimatstadt: "Köln - satirisches Handgepäck".

Griess gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Programm lässt er es knallen - und wie!
Der Kabarettist zündet Pointen, Gags und Sketche über die Widersprüche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, auf dass kein Auge trocken bleibt. Robert Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab - mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charakter-Eigenschaften gelten, sondern Gier und Egoismus. Dabei schreckt er vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zum Lachen zu bringen.

Wieso sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne, lassen sich aber auf Charity-Bällen als Menschenfreunde feiern? Weshalb bekommen Manager Bonus-Zahlungen, Krankenschwestern jedoch nicht? Warum geht es beim Sparen immer nur um Renten und Löhne, aber nie um Vermögenssteuern? Steht "BWL" wirklich als Abkürzung für: "Bescheißen wir Leute"?

Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor.
Und dann ist da noch sein großes Weltendrama im Heiner-Müller-Schlingensief-Stil - sowas hat das Kabarett auch noch nicht gesehen. Griess lässt kein Thema aus und hat die Lacher immer auf seiner Seite.

Ein überbordendes "Triple-A"-Kabarett, voll schrägen Humors und mit klarer politischer Haltung: Abgefahren, aktuell und aberwitzig.

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