Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:


Fotos: Jojo Ludwig & Christiane Remmert

Foto- und Poesie-Ausstellung::
ES WAR EINMAL ... - EINE AHNENGALERIE AUS VERGANGENEN ZEITEN

Das könnte bittere Realität werden:
Die Insekten, die Jojo Ludwig mit aufwändiger Technik porträtiert hat, kann man nur noch auf alten Fotos und in abgenutzten Bilderrahmen sehen.
Genau in diesem Stil präsentiert er seine Makrofotos, die ausschließlich im nur ca. 40 Quadratmeter großen Gartengrundstück direkt vor seiner Haustür aufgenommen wurden. Und zwar in den Jahren 2016 bis 2018, denn heute wären viele der sechsbeinigen Zeitgenossen nicht mehr vorzufinden.
Die meisten der abgebildeten Insekten blicken direkt in die Kamera; man könnte interpretieren, dass sie dies nicht ohne einen gewissen Vorwurf tun.
Christiane Remmert hat zu jedem Bild einen poetischen Text geschrieben, der immer im Stil der alten Märchen beginnt: "Es war einmal ..."
Beide Künstler hoffen, dass es nicht zum Szenario von "Es war einmal" kommen wird und setzen sich dafür ein, dass die Insekten in großer Zahl zurückkehren mögen.

Die Ausstellung, die eine Kooperation mit der Interessengemeinschaft "Summen und Blühen" ist, kann immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei, von Spenden, die "Summen und Blühen" zugute kommen, wird niemand abgehalten.


 

 

Samstag, 1. Februar um 20 Uhr:


Grafik: Jojo Ludwig

Theater mit der "Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde": SCHWAAZ JESCHLAACH

Das Ensemble besteht schon seit fast 20 Jahren und hat es immer bestens verstanden, das Publikum zum Lachen zu bringen. Die Inszenierungen stammen allesamt aus der Feder ihres Leiters Karl Roberz, der neben seiner Tätigkeit als Autor auch ein bühnenerfahrener Regisseur und ein verschmitzt-humorvoller Darsteller ist. Selbst wenn man des Eifeler Dialektes nicht mächtig ist (was man aber besser sein sollte), überzeugen allein schon die Situationskomik und die Aktionen der Schauspielerinnen und Schauspieler.

Sie verstehen es immer wieder, nicht nur den diskreten Charme und die Eigentümlichkeiten der Bewohner dieses Landstrichs zwischen Aachen und Trier auf den Punkt zu bringen, sondern dabei auch auf höchst unterhaltsame Weise die Lachmuskeln der Zuschauer zu strapazieren und damit die Säle zu füllen. Dies dürfte auch für ihren Auftritt im Kulturhaus gelten, bei dem die Truppe ein Theaterstück in zwei Akten und natürlich in Mundart präsentiert.

Die Handlung spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg:
Bauer Anton hat zwei Hausschweine geschlachtet. Eins offiziell, eins sogenannt "schwarz", was strafbar ist. Als die Kontrolleurin vom Landratsamt zur Hausdurchsuchung kommt, muss die schwarze Sau verschwinden. Aber wohin mit dem Biest, vergraben, verstecken? Die Kontrolleurin darf auf keinen Fall die Sau finden ...


 

 

Samstag, 8. Februar um 20 Uhr:


Foto: Anna Stojan

Konzert mit Svea Kirschmeier: COMING HOME

Als Schauspielerin, Musikerin und Komponistin ist sie an vielen Theatern gefragt, so zum Beispiel am Schauspielhaus Wuppertal oder an der Kölner "Comedia". Außerdem tourte sie deutschlandweit im Rahmen der "Wohnzimmerkonzerte".
Sie beherrscht eine Vielzahl von Instrumenten, ihr Fokus liegt aber hauptsächlich auf der Gitarre und der Ukulele.
Nun kehrt das junge Multitalent für ein Konzert in seine Heimatstadt zurück.
Sveas abendfüllendes Programm überzeugt mit direkten Klängen, ehrlichen Texten und großer Freude. Sie präsentiert im Kulturhaus Songs aus eigener Feder wie auch Interpretationen anderer Künstler*innen, die sie charmant vorzutragen weiß.

Ihr Auftritt im November 2017 im Kulturhaus zog derart viele Zuschauer an, dass sie am nächsten Tag eine Zusatzvorstellung geben musste. Das sollte zu denken geben und dazu führen, rechtzeitig zu reservieren, denn diesmal wird keine Zusatzveranstaltung möglich sein.


 

 

Samstag, 14. März um 20 Uhr:


Foto: Onkel Fisch

Action-Kabarett mit "Onkel Fisch": POPULISTEN HAFTEN FÜR IHRE KINDER

Markus Riedinger und Adrian Engels präsentieren ein satirisches Überlebenstraining für Politikverdrossene.
Wer im Politik-Dschungel dem gemeinen Populisten in freier Wildbahn begegnet, der sollte die nötige Survival-Ausrüstung dabei haben: Ein hysterieabweisendes dickes Fell, eine Polit-Parasiten-Impfung und ein klares Profil für einen sicheren Stand.
Das Satire-Duo "Onkel Fisch" hat den Erste-Hilfe-Rucksack geschnürt und wagt sich tief in den Sumpf der einfachen Wahrheiten. Dorthin, wo einige Fragen noch ungeklärt sind: Gelten die Menschenrechte für alle Menschen? Was genau ist die Alternative zu Fakten? Und wenn Populismus die Antwort ist, wie doof war dann die Frage?

In ihrem neuen Programm streiten, singen, tanzen und spielen sich die beiden Bewegungsfanatiker durch ein Politik-Survival-Action-Kabarett. Das Motto: Mit gemeinsamen Gelächter die Populisten entwaffnen.

Das Duo "Onkel Fisch" gründete sich 1994. Adrian Engels und Markus Riedinger haben seitdem nicht nur hunderte Bühnen in ganz Deutschland abgerissen, sondern auch Radiohörer mit tausenden Sketchen begeistert (WDR 2, WDR 5, SWR 3, Eins Live, HR 3, u.v.a.) und Fernsehsendungen (Nightwash, Stratmann's, SWR Late Night u.v.a.) bereichert, geschrieben und selbst produziert.
Das WDR-Fernsehen hat drei Programme von "Onkel Fisch" aufgezeichnet, sie haben 10 CDs veröffentlicht und ein Buch geschrieben und sie gewannen allerhand Preise, hier eine kleine Auswahl:
"Deutscher Kabarett-Preis" 2017 (Sonderpreis)
"Gaul von Niedersachsen" 2017
Melsunger Kabarettwettbewerb um die "Scharfe Barte" 2017 (1. Platz)
Kabarettwettbewerb um die "Lüdenscheider Lüsterklemme" 2017 (1. Platz)
"Stuttgarter Besen" 2016 (Publikumspreis)

Und weil sie von Mutter Natur mit einer Extraportion Energie und verrücktem Einfallsreichtum beschenkt wurden, können sie auch einfach nicht damit aufhören.


 

 

Samstag, 28. März um 20 Uhr:


Fotos: Nicole Berens-Göhring und Jojo Ludwig

Harfen-Konzert mit Oona und Lesung mit Christiane Remmert: BALKANHARFENSTRASSENGÖRENJAZZ - ODER SO

Wenn man den Begriff "Harfenmusik" hört, denkt man meistens zunächst an klassische Interpretationen und sanft-melodische "engelsgleiche" Musikstücke. An Jazz werden sicher die wenigsten denken, aber genau diese Verbindung schafft die Ausnahmemusikerin Oona.

Oona kommt aus einer Künstlerfamilie und begann schon als Kind ihre klassische Ausbildung auf der Harfe. Das bildete eine gute Basis, um neugierig alles, was sie faszinierte und berührte, in ihren ganz eigenen Musikstil einfließen zu lassen, den sie "BalkanHarfenJazz" nennt.
Vom Balkan kommt die ein oder andere Melodie ihrer Musik, die jedoch für "echte Folklore" zu wenig traditionell ist. Aus dem Jazz fließen so manche Harmonien und Wendungen ein und meistens auch der Groove.

Mit der Harfe, diesem uralten Instrument, gelingt es Oona auf beinahe märchenhafte Weise, das Vergangene mit dem Zukünftigen zu verbinden und so neue Welten zu schaffen - jenseits von überkommenen Definitionen.
Oona tritt als Solokünstlerin auf, aber auch in verschiedenen anderen Konstellationen, so zum Beispiel mit der Berliner Band "17 Hippies" oder zusammen mit François Castiello, dem Akkordeonisten der französischen Band "Bratsch".
Sie hat zwei Soloalben veröffentlicht: "Wohin" und "Allerleirauh".
Seit vielen Jahren unterrichtet sie Kinder und Erwachsene und gibt ihr Wissen in Workshops weiter.

Mit ihrem Programm "Balkanharfenstraßengörenjazz - oder so" wird sie ein Konzert gestalten, das nicht nur manch eingeschworenen Musikkenner verblüffen kann, sondern alle berühren wird, die gute und virtuos dargebrachte Musik zu schätzen wissen.

Christiane Remmert wird mit einer Lesung den Abend zusätzlich bereichern. In gewohnt professioneller Weise liest sie abwechselnd mit den Musikstücken fein abgestimmte Texte und wird damit einen weiteren Aspekt liefern, um dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bescheren.


 

 

Samstag, 4. April um 20 Uhr:


Foto: Corwin von Kuhwede

Kabarett mit Bernard Paschke: DER TAG DES JÜNGSTEN GESICHTS

Der Junge von der Kinderschokolade steht auf der Bühne und verkündet Ihnen die Wahrheit. "Ist er nicht noch etwas zu jung dafür?", werden Sie fragen. Nun, schon Jesus' Apostel machten das Gleiche, und die waren schließlich Jünger.

Bernard Paschke ist der unangefochten jüngste Kabarettist Deutschlands und seit 2018 Ensemblemitglied der "Leipziger Pfeffermühle".
Was erwartet Sie also an diesem Abend?
Machen Sie sich bereit für den Tag des jüngsten Gesichts: Klima, Kirche, Kramp-Karrenbauer. Flüchtlinge, Fleischverbot, Facebook. Ungleichheit, Umwelt, Uckermark bis Usbekistan … Paschke kommentiert das Weltgeschehen aus einem jugendlichen Blickwinkel und erklärt Ihnen nichts weniger als dieses Jahrtausend. Was sollte er auch sonst tun, er kennt ja kein anderes.
Die Stimme einer Generation, der auf ewig nachgesagt werden wird, sie sei unpolitisch, schreit aus voller Kehle: "Kann man in Zeiten von AfD und Trump überhaupt unpolitisch sein? Nein!" Und trotzdem muss einem nicht das Lachen vergehen. Im Gegenteil!
Es geht genauso um die ganz großen Themen wie auch deren Auswirkungen im ganz kleinen. Aber Bernard Paschke winkt weder mit einem erhobenem Zeigefinger noch mit dem Zaunpfahl, sondern zündet ein Feuerwerk aus feinen Wortspielen, hintersinnigem Witz und heißen Themen auf scharfer Zunge.

Die Presse schreibt über sein Programm: "Ist sein erstes Kabarettsolo vorzeigbar? Nein. Es ist nicht nur vorzeigbar - es ist ein überragender Einstand, ein sensationelles Debüt. Ein inhaltlich und satirisch brillantes Programm. Meisterhaft, kabarettspitzenpreisverdächtig, einfach fabelhaft."

Sie wissen immer noch nicht, was Sie erwartet? Macht nichts, helfen Sie dem ab und schauen Sie sich diesen Ausnahme-Kabarettisten an.


 

 

Freitag, 17. April um 20 Uhr:


Foto: Junges Ensemble Rheinland-Pfalz

Junges Ensemble: H2O (PREMIERE)

Der Theater- und Filmschauspieler Oliver Ewy hat 2019 im "Kulturhaus theater 1" eine neue Theatergruppe aus der Taufe gehoben und nun steht das frisch gegründete "Junge Ensemble" zum ersten Mal auf der Bühne.

Oliver Ewys Inszenierung heißt "H2O" und ist keine Märchengeschichte, sondern ein Spiegel der Realität.
Irgendwo gibt es diese Kleinstadt, die mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen hat und die unterschiedlichsten Stadtbewohner, die am Rande ihrer Existenz stehen. Mittendrin ist da Konstanze, die morgens noch fleißig die Schulbank drückt und am Nachmittag die Welt rettet.

Die jungen Talente zwischen 10 und 19 Jahren sprechen ein Thema an, das aktueller nicht hätte sein können.

Eine weitere Vorstellung gibt es am

Samstag, 18. April um 20 Uhr


 

 

Samstag, 25. April um 20 Uhr:


Konzert mit der Gruppe "Los Vecinos": RESPIRA

Das international besetzte Quartett "Los Vecinos" -zu Deutsch "Die Nachbarn"- ist in der Welt zu Hause.
Eine Französin, eine Belgierin, ein Deutscher und ein Spanier teilen mit ihrem bunten Programm ihre Lebenslust und sorgen für sonnige Momente.
Bei den vier Musikern trifft Chanson-Feeling auf lateinamerikanische Leidenschaft. Mit akustischen Klängen und exotischer Atmosphäre nimmt das Quartett die Zuhörer mit ins eigene Universum.
Für sie existieren keine Grenzen, weder musikalisch noch menschlich. Ständig auf Entdeckungstour, bedienen sie sich verschiedenster musikalischer Einflüsse und kreieren einen eigenen Sound à la "Los Vecinos".

Ihre Lieder erzählen vom Leben mit Farben und Tiefe, von allem was Menschlichkeit ausmacht. In ihren Texten geht es um Erfahrungen, die uns alle verbinden können: der Wert der einfachen Dinge, die Macht der Gedanken, die eigenen Träume zu leben ... immer mit Gefühl und ganz nah. Sie regen an, das Leben zu zelebrieren, zum Nachdenken und zum Träumen.

Freuen Sie sich auf einen musikalischen Abend der Extraklasse mit
Emmanuelle Keller (Frankreich) : Gesang, Gitarre
Eduardo Blumenstock (Spanien) : Gitarre, Piano, Gesang
Harry Götz (Deutschland) : Bass, Harmonie-Gesang
Karolien Verheyen (Belgien) : Schlagzeug, Percussion, Harmonie-Gesang


 

 

Samstag, 23. Mai um 20 Uhr:


Fotos: Agentur Martyn Joseph

Martyn Joseph: LIVE IN CONCERT

Der walisische Musiker Martyn Joseph ist in jeder Hinsicht herausragend. Noch nie war ein Künstler mit derart großer Popularität im Bad Münstereifeler "Kulturhaus theater 1" zu Gast. Sein Konzert ist für die beiden Betreiber ein Höhepunkt in ihrer Veranstaltungsreihe, denn Martyn Joseph wird ansonsten in der ganzen Welt begeistert gefeiert.

Vergesst alles, was ihr über Singer-Songwriter zu wissen glaubt!
Für einen Mann mit einer Gitarre (und bei Bedarf auch mit Mundharmonika oder Keyboard) liefert er eine fantastische Performance – raumgreifend, mitreißend, leidenschaftlich.

Die Musik ist überaus vielseitig und nicht leicht in eine Schublade einzusortieren. Beschreibungen wie Folk, Rock, Soul, Folk Funk und Americana sind zwar nicht falsch, werden jedoch seinem ganz eigenen Stil nicht völlig gerecht.
Er hat die seltene Gabe, mit seinen ausdrucksstarken und ergreifenden Texten direkt in die Herzen der Zuhörer zu treffen. Ehrliches Songwriting vereint er mit einem beeindruckenden und perkussiven Gitarrenstil, einer kraftvollen Stimme und sozialem Engagement.


In seiner über 30-jährigen Karriere hat er 33 Alben veröffentlicht, mit denen er fünf Top-50-Hits in den britischen Charts verbuchen konnte, zudem hat er tausende Live-Auftritte
in den großen Konzerthallen in den USA, Kanada oder Europa absolviert. Er genießt aber besonders die Nähe zum Publikum, die er bei seinen Clubtouren erlebt und bereitet als gefeierter Geschichtenerzähler den Menschen mit seinem Humor und seiner Aufrichtigkeit jedes Mal einen unvergesslichen Abend.
Das wird bei seinem Gastspiel in Bad Münstereifel ganz gewiss nicht anders sein.

Jojo bezeichnet Martyn Joseph als seinen absoluten Favoriten und meint, diese Veranstaltung könne nur noch durch einen Auftritt der Beatles übertroffen werden. Aber die haben leider bereits 1970 ihre Band aufgelöst.

Hörproben gibt es hier:

Dolphins Make Me Cry

I Searched For You

Working Mother

Please Sir

Talk About It In The Morning

Lonely Like America

Cardiff Bay

 

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