Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.


 

 

Samstag, 19. Januar um 20 Uhr:

Foto:Steven Ouma Band

Konzert mit der Steven Ouma Band: TALES FROM EAST AFRICA

Steven Ouma wurde in Mombasa, Kenia, in eine hochmusikalische Familie hineingeboren. Sein Vater ist ein berühmter Sänger und Gitarrist, der in ganz Ost-Afrika große Erfolge verzeichnet. Steven wurde durch seinen Vater maßgeblich inspiriert und singt seit seinem 16. Lebensjahr. Mit einigen seiner Songs erreichte er die Nummer eins der Hitparade von Tansania; er spielte mit seiner Band "Africa Bora Sound" in Sansibar, Mozambique und Oman.

Seit 2005 lebt er in Köln und lernte dort "seine" Musiker kennen, die anscheinend nur auf ihn gewartet hatten. Seine Lieder singt er nach wie vor in seiner Muttersprache Kisuaheli. Seine kraftvolle und wandelbare Stimme zieht die Zuhörer direkt ab der ersten Note in seinen Bann. Mit ganzem Körpereinsatz singt er leidenschaftlich und einfühlsam von guten und schwierigen Aspekten des Lebens, von der Liebe und von Geschöpfen aus der Welt afrikanischer Märchen und Legenden.

Mit Mandjau Fati aus Guinea Bissau hat Steven Ouma einen herausragenden Gitarristen an seiner Seite, der in den USA, in Kanada, in den meisten Ländern Europas sowie in Tansania, Ghana und Nigeria als Tourneemusiker gefragt war und ist. Max Serges beherrscht afrikanische und afrokubanische Instrumente und bereichert das Konzert virtuos und sensibel mit den entsprechenden Rhythmen. Gemeinsam schaffen sie eine musikalische Atmosphäre, die die Seele von Ost-Afrika in jedem Konzertsaal aufleben lässt.

So auch im Kulturhaus.


 

 

Samstag, 9. Februar um 20 Uhr:

Foto:Jochen Manz

Kabarett mit Robert Griess: HAUPTSACHE, ES KNALLT !

Robert Griess ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Autor, der regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV ist. Er organisiert das bundesweit erfolgreiche "Schlachtplatte"-Ensemble und ist künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Seine Texte werden von zahlreichen Kollegen gespielt, unter anderem schrieb er an mehreren Programmen von Simone Solga, der "Distel", dem "Düsseldorfer Kommödchen" oder der "Leipziger Pfeffermühle" mit. Ebenso fürs Fernsehen, etwa für "Käpt'n Blaubär" oder Dieter Hallervorden.
2012 erschien sein Roman "Stappers Revolte" bei Random House. Im Herbst 2017 folgte im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag die Abrechnung mit seiner Heimatstadt: "Köln - satirisches Handgepäck".

Griess gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Programm lässt er es knallen - und wie!
Der Kabarettist zündet Pointen, Gags und Sketche über die Widersprüche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, auf dass kein Auge trocken bleibt. Robert Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab - mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charakter-Eigenschaften gelten, sondern Gier und Egoismus. Dabei schreckt er vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zum Lachen zu bringen.

Wieso sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne, lassen sich aber auf Charity-Bällen als Menschenfreunde feiern? Weshalb bekommen Manager Bonus-Zahlungen, Krankenschwestern jedoch nicht? Warum geht es beim Sparen immer nur um Renten und Löhne, aber nie um Vermögenssteuern? Steht "BWL" wirklich als Abkürzung für: "Bescheißen wir Leute"?

Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor.
Und dann ist da noch sein großes Weltendrama im Heiner-Müller-Schlingensief-Stil - sowas hat das Kabarett auch noch nicht gesehen. Griess lässt kein Thema aus und hat die Lacher immer auf seiner Seite.

Ein überbordendes "Triple-A"-Kabarett, voll schrägen Humors und mit klarer politischer Haltung: Abgefahren, aktuell und aberwitzig.


 

 

Samstag, 16. März um 20 Uhr:

Tante Ernas Kultur-Picknick (10): Mit UWE BELZ

Wieder einmal hat Tante Erna einen großartigen Künstler aus der Region ausfindig gemacht, den Sänger, Gitarristen, Song-Poeten und Wildnisschulen-Inhaber Uwe Belz.
Seine Musik, die natürlich auch an diesem Abend zu hören sein wird, steht in der Tradition der amerikanischen Songschreiber und Blues-Musiker. Musik-Kritiker namhafter Fachzeitschriften beschreiben seine Musik als "Aus dem Einerlei herausragend, mit filigran leuchtenden Perlen." oder "Im weiten Feld zwischen klassischen amerikanischen Singer/Songwritern und ganz vielen Blues-Einflüssen singt er mit entspannter Stimme über Zwischenmenschliches."
Alle Stücke stammen aus übrigens seiner eigenen Feder und an diesem Abend wird er solche spielen, die deutsche Texte haben.,
In seinen 20ern verließ Uwe Belz das Profilager der Musik und zog in die Wildnis der USA. Dort lebte er ein Jahr lang in einer selbst errichteten Hütte. Zurück in Deutschland gründete er 1999 seine eigene Wildnisschule.

Man kann sich also sowohl in musikalischer als auch in informativer Hinsicht auf einen hochinteressanten Abend freuen.

Wie üblich beim Kultur-Picknick wird Zilli Eschbach etwas Passendes lesen und Hauke Lütjensteen wird in seiner leicht unterkühlt-norddeutschen Art moderieren. Ob denn Tante Erna diesmal endlich anwesend sein wird, wagen wir jedoch nicht zu prophezeien.


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