Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.


 

 

Samstag, 27. Oktober um 20 Uhr:

Zwei Einakter der Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde:
FRITZ HÄTT JEBUURTSDAACH und EN FEIN FAMELECH

Das Volkstheater-Ensemble "Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde" besteht schon seit fast 20 Jahren und hat mit den Stücken aus der Feder ihres Leiters Karl Roberz es immer bestens verstanden, das Publikum zum Lachen zu bringen. Selbst wenn man des Eifeler Dialektes nicht mächtig ist (was man aber besser sein sollte), überzeugen allein schon die Situationskomik und die Aktionen der Schauspieler/innen.
Sie schaffen es mühelos, die Lachmuskeln des Publikums im Zehn-Sekunden-Rhythmus zu fordern und füllen auch größere Säle mit ihren Programmen.

Das dürfte auch für ihre beiden Einakter gelten, die sie an diesem Abend im Kulturhaus aufführen werden.

Fritz hätt Jebuurtsdaach:
Die gemütliche Familienfeier der Proletenfamilie Schmitz, die versehentlich in ein vornehmes Restaurant einfällt, endet durch aufkommende Familienstreitigkeiten in einem Chaos. Der Kellner, redlich bemüht, die Contenance und die hochdeutsche Sprache zu wahren, hat am Ende das Nachsehen, was nicht nur die Rechnung betrifft, sondern auch etliche Teile des Silberbestecks.

Und damit man sich nicht sieben neue Namen merken muss, haben die Mitglieder der nächsten Familie dieselben Namen, wie die der vorigen. Auch durch derartige kleine Details zeigt sich der verschmitzte Humor von Karl Roberz und dem Ensemble.

En fein Famelech:
Dass Hein und Paul, Mitglieder der "feinen Famelech" ab und zu auf Diebeszug gehen, stört niemanden. Als Paul aber den örtlichen Pfarrer bestiehlt, ist die Aufregung groß. Was tun mit dem Diebesgut, behalten oder zurück geben? Hier gehen die Meinungen auseinander, bis Fritz, das Familienoberhaupt, ein Machtwort spricht.



 

 

Samstag, 3. November um 20 Uhr:

Foto:Thorsten Heinze

Theater ohne Worte mit der Compagnie Bodecker & Neander: DÉJÀ-VU?

Déjà-vu (für Nicht-Franzosen: "schon einmal gesehen / erlebt") … das kann nicht sein, denn wir erleben einen Abend mit vollkommen neuen Episoden der beiden tragikomischen Figuren, mit denen Bodecker und Neander seit über 20 Jahren weltweit die großen Häuser füllen. Dieses Theater darf nicht nur ins Auge gehen – es muss! – um dann Herz und Zwerchfell zu erreichen.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Weltklasse-Künstler, die ehemaligen Bühnenpartner von Marcel Marceau, trotz ihres übervollen Terminkalenders erneut für unser Haus engagieren konnten.
Im Jahr 2016 sorgten sie bereits für ein ausverkauftes Haus und ein überschwänglich begeistertes Publikum, das sie mit stehenden Ovationen feierte.

Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Israel, Kolumbien, Luxemburg, Macao, Mexiko, Niederlande, Peru, Polen, Schweden, Schweiz, Taiwan, Türkei, Uruguay, USA, Venezuela ... und nun wieder Bad Münstereifel: Mit ihrem visuellen Theater fasziniert die Compagnie Bodecker & Neander Presse und Publikum auf der ganzen Welt.

Wolfram von Bodecker und Alexander Neander lernten sich während des Studiums bei Marcel Marceau in Paris kennen. Die beiden haben seine legendäre Schule durchlaufen und nach Welttourneen als seine Bühnenpartner ihr eigenes Duo gegründet.
Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Magie, feinstem Humor, optischen Illusionen, Emotionen und Musik reißen Bodecker und Neander zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Ohne Worte und fast ohne Requisiten verzaubern sie ihr Publikum. Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah.
Was sie auf der Bühne zeigen ist stummes Theater, das von der Kunst lebt, Mimenspiel und Bewegung gekonnt miteinander zu Clownerie, Slapstick, Körpertheater und Tanz zu verbinden, aber auch Elemente der Laterna Magica, des Films und des Schwarzen Theaters zu integrieren.
Dabei hält sich ihre Kunst sich an keine Gattungsgrenze. Die Geschichten sind heiter, vergnüglich, besinnlich, tragisch.

Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit.


 

 

Sonntag, 4. November um 16:30 Uhr:

Christiane Remmert liest aus dem "Buch für die Stadt": VIENNA

In Kooperation mit „Mütters Buchhandlung am Markt“ veranstaltet das Kulturhaus eine Lesung mit der Schauspielerin und professionellen Sprecherin Christiane Remmert. Dazu wird den Gästen gratis Kaffee und Apfelstrudel gereicht, dem Lieblingsessen von Tante Gustl, einer ebenso tragischen wie komischen Figur aus dem Roman "Vienna" von Eva Menasse.

Selbstverständlich kann das Buch an diesem Nachmittag auch erworben werden, hierzu gestaltet die Buchhandlung "Mütters" einen Büchertisch.

Der Eintritt beträgt wie immer 19,- Euro, ist aber für Mitglieder des Fördervereins "1 theater für Bad Münstereifel e.V." kostenlos.
Wer kein Fördermitglied ist, sich aber trotzdem weder eine ausgezeichnete Lesung noch Kaffee und Apfelstrudel entgehen lassen will, kann direkt an der Tageskasse noch schnell dem Verein beitreten. Der Mindest-Jahresbeitrag ist sogar noch günstiger als der reguläre Eintrittspreis und die Beitrittserklärungen liegen bereit, ebenso ein Kugelschreiber. Nur Adresse und IBAN muss man selbst eintragen, Datenschutz gemäß DSGVO ist garantiert. :-)

Da diese Veranstaltung im ersten Stockwerk des Kulturhauses stattfindet, kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist deshalb ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Samstag, 17. November um 20 Uhr:

Foto:Häzzblood

Konzert mit Herz, Rhythmus und Gefühl: HÄZZBLOOD

Die Formation "Häzzblood" sind elf singende Männer und eine Frau am Piano. Gegründet im Frühjahr 2010 haben sie mittlerweile über 60 Lieder der verschiedensten Stilarten im Repertoire. Ihr Proberaum ist eine Scheune in der Mutscheid, man hört sie kilometerweit.
Unter der musikalischen Leitung von Marietheres Görgen, die als Korrepetitorin an der Musikhochschule Köln, als Inspizientin an der Oper Bonn und als Gesangslehrerin arbeitet, entstand ein Programm aus den verschiedensten Musikgenres: Mundartlieder, Schlagerschnulzen, Pop- und Rocksongs, klassische Lieder, Volkslieder oder geistliche Lieder.
Ihr Motto lautet "Mit Herz, Rhythmus und viel Gefühl", und sie arbeiten ausschließlich akustisch. Jeder ist Solist an seinem Platz, alle zusammen sind ein Klangkörper. Die Musik soll sie betreffen, sie stöbern genüsslich im Repertoire, forschen sich durch die Stile, probieren und kombinieren frech. Dabei ist das Klavier die rhythmische und harmonische Stütze des Gesangs.


 

 

Samstag, 24. November um 20 Uhr:

Foto:Horstmann / Sterckx

Horizontalmusik mit Uta Horstmann und Nele Sterckx: LIEGEKONZERT

Nachdem die beiden ersten Liegekonzerte schnellstens ausgebucht waren, freut es uns sehr, dass die beiden Künstlerinnen erneut ein Liegekonzert gestalten werden.
Wieder kann man sich dabei bestens erholen und entspannen und die Musiktherapeutinnen und Musikerinnen Uta Horstmann und Nele Sterckx verwöhnen die Gäste mit "Horizontalmusik". Man sitzt also nicht auf Stühlen, wie sonst üblich bei Konzerten, sondern kann sich entspannt hinlegen und lauschen.
Klang und Stille ergeben einen warmen, sicheren Raum, in dem man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken dürfen da sein und sich auflösen im Fließen der Musik. Uralte, heilige Instrumente und das feine Gespür für die richtige Melange entführen uns zu unserem Ursprung. Ein Liegekonzert bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Entspannung und das Lauschen einzulassen. Man kann die Augen schließen und für eine Stunde in eine geführte Meditation eintreten. Ein Erlebnis, das die Seele nährt und auftanken lässt.
Auf einer Reise durch Klänge und Melodien auf archaischen und klassischen Musikinstrumenten sind zu hören: Klangschalen, Gong, Flöten, Didgeridoo, Steeldrum, Gitarre, Geige und Stimme. Selbstkomponierte Stücke in Anlehnung an die Klassik sowie erdende und sphärische Klänge und Vocals verweben sich zu einer einzigartigen Entspannungsmusik.

Mitzubringen wären eine (Yoga-) Matte für bequemes Liegen und eine (Woll-) Decke. Diese Veranstaltung findet im Seminarraum im ersten Stockwerk statt, aus diesem Grund kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Sonntag, 2. Dezember um 15 Uhr:

Der kleine Muck Foto:Jojo Ludwig

Letzte Aufführung: DER KLEINE MUCK

Die Inszenierung richtet sich an Kinder, die schon zur Schule gehen und an Erwachsene. Sie basiert auf dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff und wird in der theater 1 - Adaption vom kleinen Muck selbst erzählt.
Seine Geschichte beginnt, als Muck im Gefängnis des Sultans sitzt und auf seine Hinrichtung wartet. Muck lässt in seiner Zelle die Vergangenheit noch einmal Revue passieren; seine Zuhörer sind die Tiger des Sultans, die unter seiner Zelle schon auf ihn lauern. Mit den wenigen Mitteln, die er im Gefängnis vorfindet, bebildert er seine Erzählung: aus Brotteig formt er Figuren, aus Papier schneidet er Schattenfiguren aus, mit etwas Stoff lässt er Personen aus seiner Vergangenheit wieder erstehen.

Diese Mischung aus Figurentheater, Schattenspiel, Schauspiel und Objekttheater lässt dem Zuschauer viel Raum für seine eigene Fantasie und überrascht immer wieder mit neuen Formen.

"Der kleine Muck" wurde auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals mit großem Erfolg aufgeführt. Die Inszenierung wurde mit dem "Pro-Drama"-Preis, dem Förderpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, dem "Raben-Theaterpreis" des Internationalen Figurentheater-Festivals in Wiesbaden und dem Förderpreis des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Das Stück ist seit 2016 nicht mehr im Programm, wird aber auf besonderen Wunsch noch ein letztes Mal aufgeführt.


 

 

Samstag, 8. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jo Titze

Weltmusik--Konzert mit Sedaa: NEW WAYS

Wenn Sie beim Stichwort "Mongolisches Hackbrett" ein fernöstliches Metzgerei-Zubehör vermuten oder glauben, dass eine "Pferdekopf-Geige" ein Streichinstrument ist, das bei Galopprennen zum Einsatz kommt, dann sollten Sie sich vielleicht einmal dieses Konzert anhören und ansehen. Wenn Sie aber wissen sollten, dass es sich um klassische mongolische Musikinstrumente handelt, dann werden Sie vielleicht ohnehin zu diesem Konzert kommen wollen.
Denn die Gelegenheit, eine Aufführung wie diese in Münstereifel präsentiert zu bekommen, ist äußerst selten, soviel ist sicher.

Die mongolisch-persische Formation "Sedaa" verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Sie wurden in der ganzen Welt begeistert gefeiert, zum Beispiel in China, Kolumbien, Usbekistan, den Niederlanden, Polen, Finnland, der Ukraine, Italien oder Tschechien, häufig verbunden mit Auszeichnungen und Preisen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu "Das weinende Kamel") und Naraa Naranbaatar sowie der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge, erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und Kehlgesang sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

Ein absolut sehens- und vor allem hörenswertes Konzert!


 

 

Samstag, 19. Januar um 20 Uhr:

Foto:Steven Ouma Band

Konzert mit der Steven Ouma Band: TALES FROM EAST AFRICA

Steven Ouma wurde in Mombasa, Kenia, in eine hochmusikalische Familie hineingeboren. Sein Vater ist ein berühmter Sänger und Gitarrist, der in ganz Ost-Afrika große Erfolge verzeichnet. Steven wurde durch seinen Vater maßgeblich inspiriert und singt seit seinem 16. Lebensjahr. Mit einigen seiner Songs erreichte er die Nummer eins der Hitparade von Tansania; er spielte mit seiner Band "Africa Bora Sound" in Sansibar, Mozambique und Oman.

Seit 2005 lebt er in Köln und lernte dort "seine" Musiker kennen, die anscheinend nur auf ihn gewartet hatten. Seine Lieder singt er nach wie vor in seiner Muttersprache Kisuaheli. Seine kraftvolle und wandelbare Stimme zieht die Zuhörer direkt ab der ersten Note in seinen Bann. Mit ganzem Körpereinsatz singt er leidenschaftlich und einfühlsam von guten und schwierigen Aspekten des Lebens, von der Liebe und von Geschöpfen aus der Welt afrikanischer Märchen und Legenden.

Mit Mandjau Fati aus Guinea Bissau hat Steven Ouma einen herausragenden Gitarristen an seiner Seite, der in den USA, in Kanada, in den meisten Ländern Europas sowie in Tansania, Ghana und Nigeria als Tourneemusiker gefragt war und ist. Max Serges beherrscht afrikanische und afrokubanische Instrumente und bereichert das Konzert virtuos und sensibel mit den entsprechenden Rhythmen. Gemeinsam schaffen sie eine musikalische Atmosphäre, die die Seele von Ost-Afrika in jedem Konzertsaal aufleben lässt.

So auch im Kulturhaus.


 

 

Samstag, 9. Februar um 20 Uhr:

Foto:Jochen Manz

Kabarett mit Robert Griess: HAUPTSACHE, ES KNALLT !

Robert Griess ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Autor, der regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV ist. Er organisiert das bundesweit erfolgreiche "Schlachtplatte"-Ensemble und ist künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Seine Texte werden von zahlreichen Kollegen gespielt, unter anderem schrieb er an mehreren Programmen von Simone Solga, der "Distel", dem "Düsseldorfer Kommödchen" oder der "Leipziger Pfeffermühle" mit. Ebenso fürs Fernsehen, etwa für "Käpt'n Blaubär" oder Dieter Hallervorden.
2012 erschien sein Roman "Stappers Revolte" bei Random House. Im Herbst 2017 folgte im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag die Abrechnung mit seiner Heimatstadt: "Köln - satirisches Handgepäck".

Griess gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Programm lässt er es knallen - und wie!
Der Kabarettist zündet Pointen, Gags und Sketche über die Widersprüche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, auf dass kein Auge trocken bleibt. Robert Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab - mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charakter-Eigenschaften gelten, sondern Gier und Egoismus. Dabei schreckt er vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zum Lachen zu bringen.

Wieso sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne, lassen sich aber auf Charity-Bällen als Menschenfreunde feiern? Weshalb bekommen Manager Bonus-Zahlungen, Krankenschwestern jedoch nicht? Warum geht es beim Sparen immer nur um Renten und Löhne, aber nie um Vermögenssteuern? Steht "BWL" wirklich als Abkürzung für: "Bescheißen wir Leute"?

Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor.
Und dann ist da noch sein großes Weltendrama im Heiner-Müller-Schlingensief-Stil - sowas hat das Kabarett auch noch nicht gesehen. Griess lässt kein Thema aus und hat die Lacher immer auf seiner Seite.

Ein überbordendes "Triple-A"-Kabarett, voll schrägen Humors und mit klarer politischer Haltung: Abgefahren, aktuell und aberwitzig.

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