Kulturhaus theater 1 *Langenhecke 4 | 53 902 Bad Münstereifel
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GASTSPIELE




UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Foto: Jojo Ludwig
Foto: Christiane Remmert

Foto- und Poesie-Ausstellung:
ES WAR EINMAL ... - EINE AHNENGALERIE AUS VERGANGENEN ZEITEN

Einzelheiten und Vorschaubilder zur Ausstellung gibt es HIER.


 

 

Samstag, 28. Januar um 20 Uhr:

 
Foto: Olli Haas

M I A - EINE WELTMACHT MIT DREI BUCHSTABEN
Kabarett mit Lioba Albus

Die Welt besteht aus Göttern und Göttinnen, Fachmännern und Fachfrauen, Königinnen und Königen!
Alle halten sich für gebildet und sind oft nichts weiter als eingebildet. Teilen ohne etwas abzugeben, das ist der neue Volkssport: mitteilen, einteilen und vor allem austeilen. Aus jeder Meinung wird ein Standpunkt. Und ein Standpunkt wird schnell zum Kriegsschauplatz.

Da wird gestritten, gedroht und beleidigt. Zeit für MIA, als erprobte Schiedsrichterin einzugreifen, jedes Foul zu pfeifen und rote Karten zu verteilen. Mit großer Nonchalance holt sie arrogante Zeitgenossen vom hohen Ross und setzt sie auf das Kindertöpfchen, auf das sie gehören. Denn sie weiß: im vollen Galopp ist schlecht Windel wechseln.

In temporeichem Rollenwechsel bekommen in ihrer Welt der Selbstüberschätzer alle eine Plattform. Die Grillstudiobesitzerin Witta, die Speeddaterin Josefine, der Ranger Rudi und der auf den Hund gekommene Promillphilosoph Detlev.
Und wenn den Zuschauern von so viel grundloser Selbstüberschätzung der Kopf schwirrt, dann schafft MIA wieder Ordnung.
Denn eine weiß wirklich Bescheid, und das ist die flinkste Zunge aus dem Sauerland:
MIA Mittelkötter, die Weltmacht mit drei Buchstaben.

Kabarett zwischen fein und gemein und vor allem eins: Saukomisch!
Nicht ohne Grund wurde Lioba Albus mit vielen Preisen und Auszeichnungen bedacht, unter anderem gewann sie den 1. Preis bei den Neustädter Kabaretttagen.

Eine Kostprobe gibt es hier (bitte auf den Fernseher klicken):


 

 

Samstag, 6. Mai um 20 Uhr:

 
Foto: Archiv Dimitri Schenker

STARS ABOVE THE SHTETL
Konzert mit "The Klezmer Tunes"

Das Ensemble um den ehemaligen Eislauf-Profi Dimitri Schenker verlässt seine klassische Linie und macht sich aus den großen Konzerthäusern auf zu einer spielfreudigen Reise über die Kontinente.
Für den Zuhörer ensteht dabei eine spannende Geschichte über Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften. Von leichtfüßigen Säbeltänzen, Csárdás oder finnischer Polka führt der Spurenlauf zum Jazz über Filmmusiken bis hin zu "Mackie Messer".

Die drei Vollblutmusiker verarbeiten die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz spezielle Weise. Das einzigartige Klangbild des Ensembles ist durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock'n'Roll geprägt.

Wer einmal ein Beispiel hören möchte, muss nur auf den Fernseher klicken:

Dimitri Schenker (Klarinette) studierte klassische Klarinette in Moskau und Düsseldorf und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Er spielte unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, bei der Klassischen Philharmonie Bonn, am Meininger Theater, bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz und war viele Jahre als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper tätig.
Dimitri Schenker war Stipendiat der Stiftung Villa Musica. Er unterrichtet Klarinette an der Musikschule der Stadt Leverkusen und an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.

Igor Mazritsky (Violine) stammt aus Odessa und spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violine. Nach dem Studium unter anderem an der berühmten Moskauer "Gnessin Akademie" und an der "Rubin Akademie für Musik" in Jerusalem. Er unternahm als langjähriger Konzertmeister und Solist der Jungen Philharmonie Köln mehrere Konzertreisen, bei denen er unter anderem mit Nigel Kennedy zusammen spielte. Außerdem spielte er in verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel "Tango Fuego", "Yontev", "Ashira" und "Kol Cole".

Vadim Baev (Akkordeon) geboren in Sewerodwinsk, Nord-Russland, erlernte sein Instrument bereits im Alter von fünf Jahren, studierte an der "Gnessin-Akademie" in Moskau Akkordeon im akademischen Fach und wechselte 2014 nach Deutschland ins "Master of Music"- Programm bei Professor Helmut Quakernack an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.


 

 

Samstag, 2. September um 20 Uhr:

 
Foto: Benjamin Bayer

HAUPTSACHE THEATER
Musikalisches Kabarett mit Melanie Haupt

Es war ein Publikumswunsch und wir, die Betreiber vom Kulturhaus, hatten kaum zu hoffen gewagt, dass Melanie Haupt, die ansonsten in großen Häusern oder im Fernsehen auftritt, für ein Gastspiel im Kulturhaus gewonnen werden konnte.
Aber sie konnte!

Freuen Sie sich mit uns und versäumen Sie nicht die Eröffnung unserer neuen Spielzeit mit ihrer Vorstellung, die sie mit "politisch motivierter Swing" betitelt und folgendermaßen beschreibt:

„Das Theater ist der beste Ort der Welt.
Zumindest für mich. Ich finde ja, das Theater wird total unterschätzt. Und wenn wir jetzt nicht aufpassen, dann ist es weg. Das Schöne ist doch, Theater kann überall sein. Aber vor allem natürlich im Kulturhaus theater 1 in Bad Münstereifel! Dafür braucht man ein paar Lampen, ein paar Menschen auf der Bühne und noch welche, die davor sitzen. Und da kommen Sie ins Spiel! So ganz analog und real. Ich weiß, das klingt verstaubt, aber es war nicht alles schlecht früher.
Dieser Abend geht Quer & Beet durch die gesellschaftlichen Themen in einer Mischung aus Stand-Up und Songs. Ich werde Ihnen sogar die Relativitätstheorie erklären, aber das merken Sie gar nicht, weil die Musik swingt. Und beim Schmerzmittel-Rap werden Sie gänzlich ohne Schmerzmittel auskommen. Versprochen!
Zusammen mit meiner Ukulele und Jonathan Bratoëff an Gitarre und Bass singe ich diesen Liederabend am besten Ort der Welt: Im Theater. Denn Theater kann überall sein… Ich freu mich auf Sie,
Ihre Melanie Haupt.“

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen, außer, dass wir sie genial finden, dass wir ihre Ansichten zum aktuellen Weltgeschehen teilen und dass unsere Kinnladen noch immer heruntergeklappt sind, seit wir sie singen gehört haben.

Eine Kostprobe ihrer Gesangskunst ist zu hören, wenn der Fernseher angeklickt wird:

Bitte nicht missverstehen: Weder ist Bodo Wartke am 2. September im Kulturhaus mit dabei, noch singt Melanie dann Opernarien. Das Video soll nur demonstrieren, wieso uns die Kinnladen herunterklappten.

Ein Beispiel für das, was sie am 2. September singen will, ist hier zu hören:

(Wenn Sie sich fragen, weshalb Sie nichts hören, könnte das daran liegen, dass Sie nicht auf das Bild geklickt haben.)

Und wer derart überzeugend ist, muss sich nicht wundern, wenn es Preise und Auszeichungen hagelt, zum Beispiel:

"Leipziger Löwenzahn", bestes Programm der Lachmesse 2012
nochmal "Leipziger Löwenzahn" bestes Programm der Lachmesse 2009
"Ralph-Benatzky-Chanson-Preis" beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin 2001
Sonderpreisträgerin der Günther-Neumann-Stiftung für Chanson beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin 1999

Noch gibt es Karten für diesen Abend, aber wer weiß, wie lange noch ...