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GASTSPIELE



UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:


Fotos: Jojo Ludwig & Christiane Remmert

Foto- und Poesie-Ausstellung:
ES WAR EINMAL ... - EINE AHNENGALERIE AUS VERGANGENEN ZEITEN

Das könnte bittere Realität werden:
Die Insekten, die Jojo Ludwig mit aufwändiger Technik porträtiert hat, kann man nur noch auf alten Fotos und in abgenutzten Bilderrahmen sehen.
Genau in diesem Stil präsentiert er seine Makrofotos, die ausschließlich im nur ca. 40 Quadratmeter großen Gartengrundstück direkt vor seiner Haustür aufgenommen wurden. Und zwar in den Jahren 2016 bis 2018, denn heute wären viele der sechsbeinigen Zeitgenossen nicht mehr vorzufinden.
Die meisten der abgebildeten Insekten blicken direkt in die Kamera; man könnte interpretieren, dass sie dies nicht ohne einen gewissen Vorwurf tun.
Christiane Remmert hat zu jedem Bild einen poetischen Text geschrieben, der immer im Stil der alten Märchen beginnt: "Es war einmal ..."
Beide Künstler hoffen, dass es nicht zum Szenario von "Es war einmal" kommen wird und setzen sich dafür ein, dass die Insekten in großer Zahl zurückkehren mögen.

Die Ausstellung, die eine Kooperation mit der Interessengemeinschaft "Summen und Blühen" ist, kann immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei, von Spenden, die "Summen und Blühen" zugute kommen, wird niemand abgehalten.


 

Samstag, 28. Mai um 20 Uhr:

Foto: Manuel Nieberle

Konzert mit Miriam Hanika und Gästen:
LOUISE

Sie konnte bereits im Januar 2020 das Publikum zu stehenden Ovationen hinreißen (damals unter ihrem Künstlernamen "Miriam Green"), nun hat sie ihre neue CD "Louise" eingespielt und stellt diese im Kulturhaus vor. Virtuose Unterstützung erhält sie von Andreas Schramek (Piano), Antonello Simone (Akkordeon) und Karoline Klinkhammer (Gesang).

Engelsgleich poetisch über die Fehlbarkeit unseres Daseins zu singen, klingt bei Miriam Hanika so natürlich wie das Rauschen des Windes im Blätterwald. Wer der jungen Musikerin zuhört, begreift aber schnell, dass diese Frau weiß was sie tut und was sie sagen will.
Die studierte Oboistin und Englisch-Hornistin ist mit ihrem spielenden Wechsel zwischen Gesang, Oboe und Klavier eine musikalische Ausnahmeerscheinung – und eine Liedermacherin, die vom ersten Wort, über ihre kammermusikalischen Arrangements, bis zur Aufnahme ihrer Alben die Zügel selbst in der Hand hält.
Mit Texten aus der Feder einer Dichterseele, die dieser Welt mal philosophisch, mal politisch, aber vor allem versöhnlich gegenüber steht, und einem warmen Oboenton, wie man ihn sonst nur aus dem Symphoniekonzert kennt, singt und spielt sich Miriam Hanika emotionsgeladen und virtuos in die Herzen ihrer Zuhörer.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (unter anderem Peter-Rohland-Singe-Wettstreit, Friedenssong-Wettbewerb Bonn, Giesinger Kulturpreis) und mit dem Dandelion Quintett gewann sie im Rahmen des internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik den ersten Preis.
2019 erschien ihr Debüt-Album "Wanderlust" bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang. Ihr zweites Album "Louise" folgte im Mai 2021 und wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.

Wer sich dieses wunderbare Konzert entgehen lässt, ist selber schuld.

Wer Louise war, kann man hier erfahren.